Samstag, 3. Dezember 2016

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Möglicher Selbstmord Anwalt der Deutschen Bank tot aufgefunden

Passant vor New Yorker Bankfiliale: Juristische Altlasten

Ein hochrangiger Jurist der Deutschen Bank ist in New York tot aufgefunden worden. Die Umstände deuteten laut einem Bericht auf Selbstmord hin. Der Anwalt war demnach mit dem Libor-Skandal befasst.

Berlin - Ein hochrangiger Anwalt der Deutschen Bank Börsen-Chart zeigen ist einem Zeitungsbericht zufolge in New York tot aufgefunden worden. Die Umstände deuteten auf einen Suizid hin, berichtete das "Wall Street Journal" unter Berufung auf Behördenvertreter und andere Quellen.

Der 41-Jährige sei von seiner Ehefrau bereits am Montag an einem Treppengeländer aufgehängt aufgefunden worden. Er sei mit den Rechtsstreitigkeiten der Bank im Skandal um Zins- und Devisen-marktmanipulationen befasst gewesen, hieß es in dem Zeitungsbericht. Der Rechtsexperte habe elf Jahre für das Institut gearbeitet.

Die juristischen Altlasten kommen die Deutsche Bank teuer zu stehen. Im Libor-Skandal stellt sich das Institut auf eine Strafe von fast einer Milliarde Euro ein. Mit den angelsächsischen Regulierern bahnt sich in der Affäre ein Vergleich an, wie Reuters von mehreren mit der Sache vertrauten Personen erfuhr.

Im Januar war der 58 Jahre alte frühere Deutsche-Bank-Risikomanager William Broeksmit, der als enger Vertrauter von Bank-Co-Chef Anshu Jain galt, tot in seiner Londoner Wohnung aufgefunden worden. Ein im März veröffentlichter Untersuchungsbericht stellte Suizid fest. Demzufolge hinterließ Broeksmit mehrere Abschiedsbriefe und hatte große Angst davor, Ärger mit den Aufsichtsbehörden zu bekommen.

ts/rtr

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