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12.07.2013
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US-Bank
Erholung der Häuserpreise hilft Wells Fargo

Weite Reise: Wells Fargo mit Wurzeln im Postkutschengeschäft ist aus vielen Regionalbanken zu einem Finanzriesen geworden
AFP

Weite Reise: Wells Fargo mit Wurzeln im Postkutschengeschäft ist aus vielen Regionalbanken zu einem Finanzriesen geworden

Rekordgewinne lassen sich auch ohne Investmentbanking erzielen. Amerikas größte Privatkundenbank Wells Fargo legt ähnlich gute Geschäftszahlen vor wie Finanzriese JPMorgan Chase. Beiden hilft die bessere Immobilienkonjunktur.

San Francisco - Die auf Privatkunden spezialisierte US-Großbank Wells Fargo verdient so viel wie nie zuvor. Dank der anhaltenden Erholung auf dem US-Häusermarkt konnte das Institut im zweiten Quartal einen Gewinn von unterm Strich 5,5 Milliarden Dollar (4,2 Milliarden Euro) einfahren. Das waren 19 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Wells Fargo knackte damit auch das bisherige Rekordergebnis aus dem ersten Quartal.

Der Gewinn sei das 14. Mal in Folge gestiegen, erklärte Bankchef John Stumpf am Freitag am Firmensitz in San Francisco. Dem Institut kommt zugute, dass die Kreditnehmer ihre Raten zuverlässiger zahlen. Damit sinken einerseits die Ausfälle, andererseits kann die Bank Rückstellungen auflösen und damit ihren Gewinn aufpäppeln. Das freute die Anleger: Der Aktienkurs stieg vorbörslich um 1 Prozent.

Die Erträge - die gesamten Einnahmen der Bank - stiegen leicht auf 21,4 Milliarden Dollar. Zuvor hatte bereits Branchenprimus JP Morgan für das zweite Quartal einen Gewinnanstieg um knapp ein Drittel auf 6,5 Milliarden Dollar vermeldet. Hier lief es vor allem im Investmentbanking besser als erwartet. Zudem profitierte auch JPMorgan davon, einen Teil der Risikovorsorge für faule Kredite auflösen zu können.

Wells Fargo Chart zeigen hatte in der Finanzkrise den Rivalen Wachovia übernommen und war damit zum größten Kreditgeber für Wohnimmobilien in den USA aufgestiegen. Zu den Hauptaktionären zählt US-Starinvestor Warren Buffett.

An der Börse ist Wells Fargo mehr wert als Marktführer JPMorgan Chase Chart zeigen. Die Kalifornier betreiben vor allem klassisches Spar- und Kreditgeschäft. Zudem verfügt das Institut über das größte Filialnetz des Landes - noch vor Chase. Was fehlt, ist ein breites Investmentbanking wie bei der Konkurrenz von der Wall Street. Wells Fargo ist deshalb für Turbulenzen auf dem Kapitalmarkt weniger anfällig. Ein positiver Nebeneffekt: Die Bank hat kaum mit Skandalen zu kämpfen.

ak/dpa-afx/rtr

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