Samstag, 1. August 2015

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Dorothee Blessing Goldman-Managerin sieht schwarz für Investmentbanker

Zieht nicht mehr so viele Banker an wie früher: Finanzmetropole New York

Sind die guten alten Zeiten im Investmentbanking vorbei? Zumindest was die Zahl der Beschäftigten in dem Sektor betrifft, sagt Goldman-Managerin Dorothee Blessing. Mancher müsse sich eine Alternative suchen.

Frankfurt am Main - Die US-Investmentbank Goldman Sachs erwartet einen dauerhaften Stellenabbau in der weltweiten Finanzindustrie. "Es werden Leute aus dieser Industrie ausscheiden", sagte Co-Chefin für das Goldman-Sachs-Investmentbanking in Deutschland und Österreich, Dorothee Blessing, der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".

"Das ist tatsächlich ein Unterschied zu früher; da gab es eine Rotation zwischen den Investmentbanken. Jetzt werden mehr Leute die Bankenwelt ganz verlassen."

Für 2013 rechnet Blessing mit einer steigenden Zahl von Börsengängen. "Ich bin ganz zuversichtlich, wenn ich mir die Pipeline anschaue", sagte sie. "Wir erwarten in Europa wieder mehr Börsengänge als in den Jahren zuvor."

Außerdem rechne sie mit einer höheren Zahl an Übernahmen: "Ich erwarte mehr grenzüberschreitende Transaktionen, von europäischen Unternehmen, die im Ausland wachsen wollen, aber auch verstärkt Aktivitäten von Käufern in Asien und Lateinamerika."

nis/dpa

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