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04.02.2013
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Libor-Skandal
Bei Barclays rollen noch mehr Köpfe

Barclays Bikes in der City of London: Die Skandalbank trennt sich von zwei Managern
dpa

Barclays Bikes in der City of London: Die Skandalbank trennt sich von zwei Managern

Die Affäre um gefälschte Libor-Zinssätze zieht weiter Kreise. Bei Großbritanniens Skandalbank Barclays schmeißen Finanzvorstand und Chefjustiziar hin - angeblich aus freien Stücken.

London - Finanzvorstand Chris Lucas und Chefjustiziar Mark Harding treten zurück und würden ersetzt, sobald Nachfolger gefunden seien, teilte Barclays mit. Dies könne eine "beachtliche Zeit" in Anspruch nehmen. "Die Entscheidung zum Rücktritt haben sie aus freien Stücken getroffen", sagte Konzernchef Antony Jenkins mit Blick auf Lucas und Harding laut der Mitteilung.

Barclays Chart zeigen hatte als erste Bank im Skandal um gefälschte Libor-Zinssätze einem Vergleich mit den Aufsichts- und Justizbehörden zugestimmt und eine Strafzahlung in Höhe von 290 Millionen Pfund (334 Millionen Euro) akzeptiert. Daraufhin hatte Vorstandschef Bob Diamond gehen müssen und war schließlich von Antony Jenkins ersetzt worden.

Doch die Reihe der Skandale riss nicht ab. Im Laufe der Zeit wurde bekannt, das Barclays weitere Milliarden an Entschädigungen für Falschberatungen bei Kreditausfallversicherungen zahlen muss. In der vergangenen Woche war an die Öffentlichkeit gelangt, dass sich die Bank möglicherweise bei ihrer eigenen Rettung nicht korrekt verhalten hatte. Jenkins verzichtete am Freitag auf seinen Jahresbonus.

In der Finanzkrise 2008 hatte Barclays auf eine staatliche Finanzspritze verzichtet und dafür Geld von Investoren aus Katar zur Stabilisierung der Geschäfte akzeptiert. Nun besteht der Verdacht, dass Barclays diesen Investoren Teile des Geldes für ihren Einstieg selbst geliehen hat. Dies ist nach britischem Recht nicht gestattet, der Fall wird derzeit untersucht.

ts/dpa-afx

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