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17.01.2013
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Bilanzzahlen
Bank of America liefert, Citigroup enttäuscht

Citibank-Gebäude in New York: Keine Gewinnsteigerung in diesem Jahr
REUTERS

Citibank-Gebäude in New York: Keine Gewinnsteigerung in diesem Jahr

Die Citigroup und die Bank of America haben die Bilanzsaison der US-Großbanken fortgesetzt. Dabei konnte allerdings nur die Bank of America durch Gewinnsteigerungen überzeugen. Der neue Citigroup-Chef Michael Corbat enttäuschte die Börse mit deutlich schrumpfenden Erträgen.

New York/Charlotte - Hohe Verluste beim Verkauf von Beteiligungen und andere Sondereffekte haben der Citigroup Chart zeigen das Ergebnis verhagelt. Anders als die wichtigsten Konkurrenten konnte die drittgrößte US-Bank den Gewinn im vergangenen Jahr nicht steigern. Der Überschuss sei um ein Drittel auf 7,5 Milliarden Dollar (5,6 Milliarden Euro) gesunken, teilte das Unternehmen in New York mit. Experten hatten zwar mit einem Gewinnrückgang gerechnet, sind aber von der Höhe überrascht.

"Unser Ergebnis ist geprägt von einem weiter herausfordernden Umfeld für die Bank", sagte der seit Herbst amtierende Konzernchef Michael Corbat. Zudem kostet das Aufarbeiten der Sünden der Vergangenheit weiter viel Geld. Corbat, der Mitte Oktober den langjährigen Bankchef Vikram Pandit abgelöst hatte, will die Gewinne in den kommenden Jahren unter anderem mit einem massiven Abbau von Stellen sowie Verkauf von Beteiligungen wieder steigern.

Im Dezember hatte er den Abbau von 11.000 der zuletzt rund 262.000 Stellen angekündigt. Das soll die Kosten senken und die Bank im rauen wirtschaftlichen Umfeld wettbewerbsfähiger machen. Betroffen sind vor allem Mitarbeiter im Privatkundengeschäft, aber auch zahlreiche Investmentbanker. Dutzende Filialen rund um den Globus fallen weg. Das Privatkundengeschäft in Pakistan, Rumänien, der Türkei, Paraguay und Uruguay soll entweder verkauft oder deutlich zurückgefahren werden.

Bank of America steckt Milliardenentschädigungen locker weg

Anders als die Citigroup verdiente die Bank of America Chart zeigen im Jahr 2012 deutlich mehr, trotz einer Milliardenzahlung für fragwürdige Hypothekengeschäfte. Die Bank profitierte dabei vor allem von einem Sparkurs und einer Erholung am US-Häusermarkt.

Der Überschuss sei um 190 Prozent auf 4,2 Milliarden Dollar gestiegen, teilte die Bank in Charlotte mit. Das ist mehr als von Experten erwartet. Die Kosten sind im vergangenen Jahr um sechs Prozent auf 72 Milliarden Dollar gefallen. Die Vorsorge für mögliche Kreditausfälle konnte um 39 Prozent auf 8,2 Milliarden Dollar eingedampft werden.

Belastet haben vor allem hohe Kosten für die Sünden der Vergangenheit. So drückte allein der im Januar veröffentlichte Vergleich mit dem staatlichen Hausfinanzierer Fannie Mae das Ergebnis um 2,7 Milliarden Dollar.

Bereits am Vortag hatten die größte US-Bank JPMorgan Chase Chart zeigen und die Investmentbank Goldman Sachs Chart zeigen Gewinnsteigerungen vermeldet.

krk/dpa

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