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16.01.2013
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Bilanzzahlen
JPMorgan und Goldman Sachs verdienen wieder prächtig

Hauptsitz von JPMorgan in New York: 21,3 Milliarden Dollar Jahresüberschuss
AP

Hauptsitz von JPMorgan in New York: 21,3 Milliarden Dollar Jahresüberschuss

JPMorgan Chase hat den Jahresüberschuss um 53 Prozent auf mehr als zwanzig Milliarden Dollar gesteigert. An der Börse steht jedoch Goldman Sachs im Mittelpunkt: Goldman hat den Überschuss verdreifacht - und reicht den Großteil ausnahmsweise mal nicht an die eigenen Topbanker weiter.

New York - Die größte US-Bank JPMorgan Chase Chart zeigen hat dank einer höheren Kreditvergabe für Hauskäufe den Gewinn deutlich gesteigert. Der Jahresüberschuss sei um 12 Prozent auf 21,3 Milliarden Dollar (16 Milliarden Euro) gestiegen, teilte die Bank in New York mit. Dies war der dritte Rekordgewinn in Folge. Größter Gewinntreiber war die deutliche Erholung des US-Immobilienmarkts.

Das Nettoergebnis im vergangenen Quartal kletterte verglichen zum Vorjahrszeitraum um 53 Prozent auf 5,69 Milliarden Dollar (4,29 Milliarden Euro), teilte die Bank am Mittwoch vor US-Börsenbeginn mit. Das Quartalsergebnis enthielt den Angaben nach allerdings auch Sonderposten. Die Einnahmen bezifferte die Bank auf 24,4 Milliarden Dollar (18,39 Milliarden Euro) und lag damit im Rahmen der Analysten-Erwartungen. Grund für den Gewinnschub waren neben der Belebung des Immobilienmarktes auch geringere Belastungen durch faule Kredite.

Die Rückstellungen für faule Kredite sanken um 70 Prozent auf 656 Millionen Dollar (494 Millionen Euro), wie die Bank mitteilte. JPMorgan-Chef Jamie Dimon erklärte, zwar blieben einige Herausforderungen bestehen. Aber das Geldhaus blicke mit Zuversicht auf das Jahr 2013. An der Börse war der Gewinnsprung erwartet worden: Die Aktie von JP Morgan gab im frühen US-Handel nach.

Goldman Sachs steigert Überschuss um 191 Prozent

Die Aktie von Goldman Sachs Chart zeigen zog dagegen deutlich an. Die Geschäfte bei der US-Investmentbank, die ebenfalls Zahlen meldete, sind am Jahresende besser gelaufen als an der Börse erwartet. Das Geldhaus verdreifachte im vierten Quartal seinen Gewinn auf 2,8 Milliarden Dollar (2,11 Milliarden Euro).

Hierzu trug die Erholung an den Aktien- und Anleihemärkten ebenso bei wie höhere Einnahmen im Beratungsgeschäft sowie ein Rückgang der Personalkosten. Goldman sprach von "deutlich höheren" Einnahmen im Handel mit Kreditprodukten und Hypotheken. Die Einnahmen legten in allen Geschäftssparten zu und erhöhten sich insgesamt um mehr als 50 Prozent auf 9,24 Milliarden Dollar (6,96 Milliarden Dollar). Analysten waren im Schnitt nur von 7,91 Milliarden ausgegangen.

Die Personalkosten - in der Vergangenheit meist der größte Ausgabenposten der Wall-Street-Firmen - sanken innerhalb eines Jahres um 11 Prozent und beliefen sich damit nur noch auf 21 Prozent der Einnahmen. Normalerweise zahlt Goldman seinen Angestellten einen doppelt so hohen Anteil.

krk/rtr

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