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10.01.2013
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Zukauf von Credit Suisse
Black Rock wird zum ETF-Giganten

Globaler Vormarsch: US-Vermögensverwalter Black Rock kauft Geschäftsfeld eines weiteren Konkurrenten
REUTERS

Globaler Vormarsch: US-Vermögensverwalter Black Rock kauft Geschäftsfeld eines weiteren Konkurrenten

Kauf folgt auf Kauf, kein Wettbewerbshüter stoppt Black Rock: Der weltgrößte Vermögensverwalter erwirbt nun auch das Geschäft der Credit Suisse mit Exchange Traded Funds. Damit nähert sich der Marktanteil von Black Rock in diesem Segment in Europa der 45-Prozent-Schwelle.

Zürich - Die Schweizer Großbank Credit Suisse verkauft das Geschäft mit börsennotierten Indexfonds (ETFs) an den weltgrößten Vermögensverwalter Black Rock. Die Transaktion solle bis Ende des zweiten Quartals 2013 abgeschlossen werden, teilte Credit Suisse am Donnerstag mit. Den erzielten Verkaufspreis verschwieg das Geldhaus indes.

Das ETF-Geschäft der Credit Suisse kam Ende November auf verwaltete Vermögen von 16,0 Milliarden Franken. Mit einem Marktanteil von 5,5 Prozent sind die Schweizer nach Angaben des Londoner Analysehauses ETFGI die Nummer vier auf diesem Markt in Europa. Marktführer Black Rock hält auf dem Kontinent bereits einen Anteil von 41 Prozent.

Das Geschäft mit ETFs ist in den vergangenen 20 Jahren kräftig gewachsen. Das in Fonds dieser Art investierte Volumen lag zuletzt global über der Marke von einer Billion Dollar.

Der Verkauf, der Eigenkapital freisetzt, ist Teil einer Reihe vom Maßnahmen, mit denen die zweitgrößte Schweizer Bank Credit Suisse Chart zeigen ihre Kapitalbasis um rund 15 Milliarden Franken verbessern will. Der Katalog umfasste unter anderem die Emission von Pflichtwandelanleihen, Beteiligungs- und Immobilienverkäufe sowie die Auszahlung von Boni in Form von Aktien.

Die Schweizer Großbank hatte im Juli zudem angekündigt, sich strategisch neu aufstellen und sich dabei von nicht profitablen Bereichen trennen zu wollen.

kst/dpa-afx/rtr

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