Mittwoch, 2. September 2015

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Zinsmanipulation Hongkong ermittelt gegen UBS

UBS-Logo: Die Bank steht im Visier der Hongkonger Behörden

Die Behörden in Hongkong haben im Zusammenhang mit möglichen Zinsmanipulationen eine Untersuchung gegen die Schweizer Großbank UBS eröffnet.

Hongkong - In einem Communiqué schrieb die Zentralbank von Hongkong (HKMA), sie habe Informationen von ausländischen Regulatoren zum Verhalten der UBS Börsen-Chart zeigen in der Festsetzung von Referenzzinssätzen erhalten. Betroffen sei der Hongkonger Hibor sowie andere Referenzzinssätze der Region.

UBS-Händlern wird vorgeworfen, dass sie zwischen 2006 und 2010 die wichtigsten Referenzzinssätze für die Finanzwelt auf unerlaubte Weise mit Eingaben manipuliert und andere Banker dazu angestiftet haben, dies ebenfalls zu tun. Am Mittwoch hatten die Behörden in den USA, Grossbritannien und in der Schweiz der Grossbank deshalb eine Busse und Strafzahlungen von insgesamt rund 1,4 Milliarden Franken aufgebrummt.

Mit der Zahlung der Strafe gibt die Bank zu, eines von mutmasslich rund einem Dutzend Finanzhäuser gewesen zu sein, die an diesen Machenschaften beteiligt waren.

cr/dpa-afx

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