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13.12.2012
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Investmentbanking
Neue Jobverluste bei Barclays und Credit Agricole

Finanzdistrict in London: Investmentbanking europaweit unter Druck
REUTERS

Finanzdistrict in London: Investmentbanking europaweit unter Druck

Der Stellenabbau im Investmentbanking geht weiter, und das europaweit: Jetzt stehen nach Medieninformationen offenbar die britische Großbank Barclays und zeitgleich die französische Credit Agricole vor weiteren Einschnitten in der ehemaligen Topsparte der Banken.

Die britische Großbank Barclays will einem Bericht des "Wall Street Journals" zufolge zwischen 1000 und 2000 Arbeitsplätze abbauen. Die Pläne sollten Anfang kommender Woche veröffentlicht werden. Besonders betroffen sollen Stellen in Europas außerhalb Großbritanniens und in Asien sein. Auch die französische Bank Credit Agricole plant der Zeitung nach weitere Einschnitte in der schwankungsanfälligen Sparte.

Barclays Chart zeigen hat insgesamt rund 23.000 Investmentbanker. Damit würde der Jobabbau vergleichsweise milde ausfallen. Investoren drängten die Bank zuletzt Medienberichten zufolge zu harten Einschnitten. Einige hatten den seit August amtierenden Vorstandschef Antony Jenkins sogar aufgefordert, sich aus weiten Teilen des Investmentbankings zu verabschieden. Das hatte im Oktober die Schweizer UBS zusammen mit der Streichung von fast 10.000 Stellen angekündigt.

Nach der Finanzkrise hatte Barclays unter dem im Sommer wegen des Libor-Skandals zurückgetretenen Vorstandschef Bob Diamond das Investmentbanking ausgebaut. So hatte Barclays das Nordamerika-Geschäft der Pleite-Bank Lehman Brothers gekauft.

Inzwischen hat sich das Investmentbanking allerdings vom einstigen Gewinnbringer zum Sorgenkind der Großbanken entwickelt. Angesichts der Unsicherheit an den Kapitalmärkten sinken die Gewinne. Hinzu kommen die neuen, strengeren Kapitalanforderungen, die viele Geschäfte unprofitabel machen. Vor diesem Hintergrund sparen die Banken hart - vor allem im Investmentbanking.

Das gilt auch für die Credit Agricole Chart zeigen, wo ein neuer Arbeitsplatzabbau ansteht. Das Institut hatte bereits im vergangenen Jahr angekündigt, 2.350 Stellen zu streichen Das soll bis Jahresende abgeschlossen sein. Dann könnten neue Jobs wegfallen, berichtetet das "Wall Street Journal" unter Berufung auf drei mit den Überlegungen vertraute Personen. Eine genaue Zahl sei noch unklar. Eine Quelle habe knapp 200 weitere Stellen genannt. Credit Agricole dürfte nach dem schmerzhaften Verkauf seiner griechischen Tochter Emporiki im Gesamtjahr rote Zahlen schreiben.

kst/dpa-afx

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