Bankenmanager magazin RSS  - Banken

Alle Artikel und Hintergründe


14.11.2012
Twitter GooglePlus Facebook

Fonds-Klage abgewiesen
Von Finck scheitert gegen Oppenheim und Esch

Sal. Oppenheim setzt sich in erster Instanz gegen Wilhelm von Finck durch
AP

Sal. Oppenheim setzt sich in erster Instanz gegen Wilhelm von Finck durch

Niederlage für den Milliardär Wilhelm von Finck: Seine Schadenersatzklage wegen Investitionen in die Oppenheim-Esch-Fonds ist vorerst gescheitert. Doch der öffentlichkeitsscheue Ex-Banker kann gegen das Urteil berufen - und wird dies auch vermutlich tun.

Köln - Mehr als 40 Millionen Euro Schadenersatz fordert Wilhelm von Finck für seine Investitionen in die umstrittenen Oppenheim-Esch-Fonds - und mit dieser Klage ist er vorläufig gescheitert. Das Kölner Landgericht wies heute eine Zivilklage des öffentlichkeitsscheuen Ex-Bankiers gegen die Bank Sal. Oppenheim, den Kölner Immobilienentwickler Josef Esch und zwei weitere Kapitalgesellschaften als unbegründet ab.

Die Fonds, die Warenhaus-Immobilien in München und Potsdam an Karstadt vermieteten, waren als Steuersparmodelle für Superreiche gedacht. Sie gerieten aber durch die Insolvenz des Karstadt-Mutterkonzerns Arcandor in schwere Turbulenzen. Der Milliardär hatte Oppenheim und Esch deshalb vorgeworfen, ihn nicht ausreichend über das unternehmerische Risiko aufgeklärt zu haben.

Das Gericht folgte dieser Argumentation nicht. Die Kammer betonte, von Finck und sein inzwischen verstorbener Vater seien wirtschaftlich erfahren und daher hinsichtlich vieler Einzelfragen nicht aufklärungsbedürftig gewesen. Außerdem hätten sie erfahrene Berater gehabt. Gegen das Urteil ist Berufung beim Oberlandesgericht Köln möglich.

wed/dapd

Zur Startseite
Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.
  • LinkedIn
  • Tumblr
  • deli.cio.us
  • Pinterest

Weitere Artikel zu Diesem Thema

Bloomberg-Bericht
Stresstest zeigt Kapitallücke bei italienischen Banken
Neue Spesenvorschriften
Londoner Banken verbieten Saufgelage
9000 Stellen bedroht
Lloyds will jeden zehnten Mitarbeiter loswerden
Jamie Dimon nach der Krebstherapie
"Die Leute sollen sagen: Wir werden den Dreckskerl vermissen!"

© manager magazin online 2012
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH





Service
manager-magazin-AbonnementAbo-Service
Ihr persönliches DepotDepot
Twitter-FeedsTwitter-Feeds
manager magazin mobilmm mobil
Partnerangebote
Seminarmarkt: Tanken Sie Karrierewissen Seminarmarkt:
Tanken Sie Karrierewissen
GehaltsCheck: Verdienen Sie genug? GehaltsCheck:
Verdienen Sie genug?
Handytarife: Finden Sie den passenden Tarif Handytarifvergleich:
Finden Sie den passenden Tarif
Handytarife: Finden Sie den passenden Tarif Tablet Tarifvergleich:
Surfen Sie günstiger