Donnerstag, 30. März 2017

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Nach MF-Global-Pleite US-Pensionsfonds verklagen Deutsche Bank

Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt am Main: Wieder Klagen in Amerika

Wieder Klagen gegen die Deutsche Bank: Die Pleite der US-Finanzfirma MF Global hat für das Geldhaus ein Nachspiel. Zwei US-Pensionsfonds verklagen Abteilungen des Frankfurter Instituts sowie sechs weiterer Banken, die MF Global bei der Erstellung von Anleiheangeboten unterstützt haben.

Hamburg - Die Kläger werfen den Banken vor, in den Prospekten Probleme verschwiegen zu haben, die schließlich zum Kollaps des Brokerhauses geführt haben. Mit der am Freitag eingereichten Klage nehmen die Fonds vor allem finanzstarke Institute ins Visier, um ihre Verluste nach dem MF-Global-Zusammenbruch auszugleichen.

Zu den Angeklagten gehören auch Bank of America Börsen-Chart zeigen, Citigroup Börsen-Chart zeigen, Goldman Sachs Börsen-Chart zeigen, Jefferies, JPMorgan und RBS. Die Banken lehnten eine Stellungnahme zunächst ab oder waren dafür vorerst nicht zu erreichen. Die Pleite von MF Global hatte Anfang November in der weltweiten Finanzbranche für Aufsehen gesorgt.

Die Deutsche Bank hat mehrfach mit Klagen in den USA zu kämpfen. Zuletzt wurde bekannt, dass das Institut im Streit um Hypothekengeschäfte mit US-Kreditgenossenschaften einen Vergleich mit den Regulierungsbehörden erzielt hat.

kst/rtr

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