Mailand - Nach einem holprigen Start hat die italienische Großbank UniCredit die Milliarden-Kapitalerhöhung doch noch erfolgreich abgeschlossen. Das Institut wurde 99,8 Prozent der neuen Aktien los, wie UniCredit am späten Freitagabend mitteilte.
Die Bank braucht das Geld, um eine von der EU-Bankenaufsicht ausgemachte Lücke im Eigenkapital zu stopfen. UniCredit hatte anfangs schwer mit der Aufgabe zu kämpfen. Die Muttergesellschaft der HypoVereinsbank und der Bank Austria musste die Interessenten mit massiven Rabatten locken.
Allerdings brauchte sich UniCredit um die dringend benötigten Einnahmen von 7,5 Milliarden Euro aus der Kapitalsammelaktion keine Sorgen zu machen. Das Risiko, dass die Papiere verkauft wurden, trugen die 27 Banken, die die Emission garantiert haben.
Anfang Januar hatte die italienische Großbank den Preis für die Aktien bei 1,943 Euro festgesetzt. Aktien der UniCredit hatten am Freitag 4,5 Prozent niedriger bei 3,65 Euro geschlossen
rei/reuters/dpa
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