Samstag, 23. Februar 2019

Fahrdienstvermittler im Faktencheck Wie Uber, Gett & Co. die Mobilität revolutionieren wollen 

6. Teil: Ola - der indische Platzhirsch

Ola: Der indische Fahrdienstvermittler macht Uber auf dem Subkontinent das leben schwer

Ola (früher Ola cabs, Taxi For Sure) ist der Name des größten indischen Fahrdienstvermittlers, der sich aktuell einen erbitterten Kampf mit Uber liefert.

Der bereits 2010 unter anderem von Vorstandschef Bhavish Aggarwal gegründete App-Betreiber aus Bangalore vermittelt Fahrdienste, Mietwagen und Rickshaws in mehr als 75 indischen Städten.

In den sechs Jahren seiner Existenz hat Olabei mit einer Bewertung von rund fünf Milliarden Dollar knapp 1,2 Milliarden Dollar eingesammelt. Zu den Investoren zählen neben dem chinesischen "Uber" Didi Chuxing die japanische Softbank, Sequoia und Tiger Global.

Ähnlich wie Uber beansprucht Ola für seine Dienste einen Teil (angeblich 10 bis 20 Prozent) des generierten Umsatzes seiner Fahrer. Und das Unternehmen zeigt sich - was seine Dienste angeht - sehr experimentierfreudig. So startete das Unternehmen erst kürzlich einen e-Rickshaw-Dienst und bietet seinen Kunden Reisedeals über seine Plattform an. Einen Essenslieferdienst sowie einen Einkaufsservice hat Ola mittlerweile aber wieder eingestellt.

© manager magazin 2016
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung