Sonntag, 28. August 2016

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Digitale Strategien Wie Audi, BMW und Daimler Teslas Angriff kontern

Die Übersicht zeigt, mit welchen Strategien Audi, BMW und Daimler den Angriff von Tesla, Apple und Co abwehren wollen - und mit welchen Projekten die deutschen Autobauer bereits teures Lehrgeld zahlten.

Es sind nicht nur bis zu 500 Kilometer Reichweite mit einer Akkuladung, die Teslas Model S zum Schrecken der deutschen Autoindustrie machen - sondern das System, das Tesla rundherum aufbaut
Binnen nicht einmal 10 Jahren hat sich Tesla Motors vom verschrobenen Elektroauto-Startup zum Schrecken der deutschen Autobranche gewandelt. Teslas mindestens 70.000 Euro teure Elektro-Limousine Model S bringt die Kalkulationen und Prognosen der deutschen Premium-Autobauer regelmäßig durcheinander: Mit einer Batterieladung fährt Teslas stärkstes Modell zum Beispiel bis zu 500 Kilometer, mehr als doppelt so weit wie die Elektromobile von BMW oder Daimler.

Das Auto beschleunigt wie ein Sportwagen und tankt gratis Strom an Tesla-eigenen Schnelladesäulen. Bei einer Panne lässt sich das Auto auch mal per Internet aus der Ferne warten - und definiert so automobilen Luxus neu, meinen Experten. Und Tesla ist nur einer von mehreren Angreifern der deutschen Autoindustrie.

Selbstfahrendes Auto von Google: Der Konzern ist vor allem an Fahrdaten interessiert- und verfolgt so ein völlig anderes Geschäftsmodell als die traditionelle Autobranche
Apple Börsen-Chart zeigen zum Beispiel arbeitet an einem eigenen Auto, der IT-Konzern Google werkelt an selbstfahrenden Autos. Deren Prototypen (im Bild) sehen noch recht seltsam aus, doch den IT-Konzernen geht es weniger ums Autoverkaufen als um die persönlichen Daten, die bei Fahrten entstehen.

Künftig könnten Menschen ihre Fahrten überwiegend mit persönlichen Daten bezahlen. Das würde das jetzige Geschäft der Autobranche, den Verkauf und die Wartung von Fahrzeugen, komplett über den Haufen werfen.

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