Samstag, 10. Dezember 2016

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VWs Diesel-Skandal überschattet Genfer Autosalon Diese Schlüsse ziehen Audi, BMW und Mercedes aus Dieselgate

Genfer Autosalon 2016: Diese Neuheiten sind salonfähig
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Maserati

Dutzende Modellpremieren, perfekt ausgeleuchtete Messestände, PS-starke Sportwagen: Am 3. März öffnet der Genfer Autosalon seine Pforten, und die Autobranche will sich wieder von ihrer gleißendsten Seite zeigen. Doch diesmal liegt ein Schatten über der schönen Autowelt: Der Skandal rund um manipulierte Diesel-Abgaswerte bei Volkswagen beschäftigt längst nicht nur den Wolfsburger Autoriesen, sondern die gesamte Branche.

Besonders für die deutschen Nobelmarken steht viel auf dem Spiel. VWs Nobeltochter Audi Börsen-Chart zeigen und BMW Börsen-Chart zeigen verkaufen rund drei Viertel ihrer Neuwagen in Europa mit Dieselantrieb, bei Mercedes ist die Situation ähnlich. Noch, so heißt es bei allen dreien gebetsmühlenartig, schlägt der Diesel-Skandal nicht auf die Absatzzahlen der Selbstzünder durch. Doch zuletzt geriet auch Daimler Börsen-Chart zeigen wegen hoher Abgaswerte bei C-Klasse-Dieselmotoren unter Druck. Audi hat in den USA noch immer keine Zusage der Umweltbehörden für seine Rückrufpläne.

Welche Schlüsse ziehen die Nobelmarken aus dem Diesel-Skandal, dessen Fragen sie auch in jedem Gespräch in Genf begleiten werden? Im Vorfeld des Genfer Autosalons hat manager-magazin.de zusammengetragen, was die Chefs der drei Automarken zum Thema Selbstzünder zu sagen haben - und wo sie die bisherige Marschroute ändern.

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