Mittwoch, 19. September 2018

Daimler-Aktionär Geely kann mit hoher Bewertung rechnen Börsengang von Volvo Cars rückt näher

Volvo auf dem Weg ans Parkett

Der chinesische Eigentümer Geely kann laut einem Pressebericht beim möglichen Börsengang seines schwedischen Autobauers Volvo Cars auf eine hohe Bewertung hoffen. Investoren hätten mittlerweile signalisiert, dass Geely auf die gewünschte Bewertung von rund 30 Milliarden US-Dollar kommen könnte, berichtete die "Financial Times" (FT) unter Berufung auf eingeweihte Personen. Schon seit einiger Zeit wurde über einen Börsengang spekuliert. Laut Medienberichten sollen die Banken Citigroup Börsen-Chart zeigen, Goldman Sachs Börsen-Chart zeigen und Morgan Stanley Börsen-Chart zeigen den Börsengang vorbereiten.

Volvo Cars entwickelt sich seit der Übernahme durch die Chinesen 2010, nach milliardenschweren Investitionen und unter der Führung von Chef Hakan Samuelsson derzeit gut, vor allem mit ihren SUV-Modellen feiern die Schweden Erfolge. Vergangenes Jahr verkaufte die Firma 570.000 Autos. Allerdings liegt die operative Marge mit 6,4 Prozent noch deutlich unter der von Premium-Rivalen wie BMW Börsen-Chart zeigen und Mercedes-Benz. Auch deshalb hatten Analysten daran gezweifelt, ob das Preisschild von 30 Milliarden Dollar gerechtfertigt ist.

Das Unternehmen soll seine Hauptnotierung in Stockholm erhalten, schreibt die "FT" weiter - womöglich mit einer Zweitnotierung an einem asiatischen Finanzplatz, voraussichtlich Hongkong. Banken hätten den eigentlichen Prozess für ein Listing noch nicht gestartet, doch Volvo plane die Erstnotiz bis Ende des Jahres. Selbst wenn nur rund 15 Prozent der Anteile an Volvo platziert würden, könnte es bei der angestrebten Bewertung der größte Börsengang in Stockholm seit der Jahrtausendwende werden, so die Zeitung.

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Der Autobauer Volvo Cars ist unabhängig vom schwedischen Nutzfahrzeughersteller Volvo Group Börsen-Chart zeigen, der bereits an der Börse notiert ist, jedoch ist auch an ihm Geely beteiligt. Über den Börsengang von Volvo Cars war indes lange spekuliert worden. Experten rechneten insbesondere mit dem Start an der Börse, da Geely-Eigentümer Li Shufu in den vergangen Monaten auf einer vielbeachteten Einkaufstour war und ihm nun frisches Kapital gelegen käme. So war Li Shufu nicht nur beim LKW- und Nutzfahrzeughersteller Volvo Group eingestiegen, sondern im Februar auch zum größten Einzelaktionär von Daimler Börsen-Chart zeigen mit fast 10 Prozent aufgestiegen.

dpa-afx/akn

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