05.07.2017

Schweden sagen Diesel und Benzin leise Servus

Ab 2019 haben alle neuen Volvos einen Elektromotor

nis/rtr/dpa

Volvo

Volvo XC 60

BMW

BMW baut einen veritablen Tesla-Fighter in Serie: Der i4, eine vollelektrische Limousine auf Basis der BMW-Studie i Vision (im Bild), wird künftig in München gebaut. Das erklärte BMW-Chef Harald Krüger auf dem Genfer Autosalon. Vom Band rollen könnte der i4 bereits ab 2020, heißt es in Berichten. Der Wagen zielt direkt auf Teslas Model 3 ...

REUTERS

... er soll eine Reichweite von rund 600 Kilometern bieten und den Sprint von 0 auf 100 km/h in 4 Sekunden abspulen. Bis 2025 will BMW weltweit 25 elektrifizierte Modelle anbieten, den Anfang machen ...

BMW Mini

... der Mini, der ab 2019 auch als reines Elektroauto zu haben sein wird. Dessen Leistungsdaten werden allerdings nicht an die Werte eines Tesla Model S heranreichen. Danach folgt eine Batterieversion des SUV X3 und dann der i4 - sowie weitere Hybridmodelle. 2017 hat BMW über 100.000 Modelle elektrifizierte Modelle verkauft.

DPA

Tesla-Chef Elon Musk hat sein Massenmarkt-Modell bewusst "Model 3" genannt - es ist eine Anspielung auf BMWs 3er-Serie. Die ersten Model 3 wurden Anfang 2018 an Kunden außerhalb des Tesla-Mitarbeiterkreises übergeben. Mit einem Grundpreis von 35.000 Dollar will Tesla nun den Massenmarkt aufrollen. Das Hochfahren der Produktion bereitet Tesla jedoch nach wie vor Probleme - was der Konkurrenz ein wenig Zeit verschafft, an ihren künftigen Elektromodellen zu feilen ...

AFP

... die schwedische Marke Volvo etwa modelt im Eiltempo die Performance-Tochter Polestar zur eigenständigen Elektroauto-Marke um. Auf dem Genfer Autosalon steht das erste Modell der neuen Marke, der Polestar 1 - ein 4,50 Meter langes Plugin-Hybrid-Coupé mit insgesamt 600 PS Leistung. Die Batteriereichweite gibt Volvo mit 150 Kilometern an. Die Produktion des Wagens ...

Polestar

... läuft Mitte 2019 an, er soll zwischen 130.000 und 150.000 Euro Basispreis kosten. Das zweite Modell der Marke wird eine Limousine mit rein elektrischem Antrieb, das dritte ein SUV. Doch auch bei der Kernmarke setzt Volvo großflächig auf Elektroantrieb. Ab 2019 will Volvo ausschließlich Neuwagen mit Elektromotor an Bord verkaufen - also reine Elektroautos, Plugin- und Mildhybride.

Volvo

Zwischen 2019 und 2021 will Volvo fünf rein batteriegetriebene Modelle auf den Markt bringen. Der erste reinrassige Elektro-Volvo soll noch 2019 in den Handel kommen, zwischen 35.000 und 40.000 Dollar kosten und mindestens 250 Meilen (rund 400 km) mit einer Akkuladung fahren. Gebaut wird das Auto wohl auf Volvos Kompaktwagen-Plattform CMA. Sie dient auch dem kürzlich auf den Markt gebrachten Kompakt-SUV XC40 (im Bild) als Basis.

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Audi ist da um einen Hauch früher dran mit seinem Tesla-Fighter. Ab Ende 2018 soll der Audi e-tron quattro bei den Händlern stehen. Bereits auf der IAA 2015 zeigte Audi einen Prototypen des Autos - in Genf steht ein weiterer, noch getarnter Prototyp (im Bild). Dabei soll das Auto bereits ab Mitte 2018 in Brüssel vom Band rollen. Mit einer Batterieladung soll der Audi unter Alltagsbedingungen mehr als 500 Kilometer weit fahren und in 4,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen.

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Der Wagen soll mit bis zu 150 kW Ladeleistung zurechtkommen - und so innerhalb von 30 Minuten fast volltanken können, verspricht Audi. Der vermutlich wohl 100.000 Euro teure Q6 soll kein Einzelgänger bleiben: Bis 2020 wollen die Ingolstädter drei Elektroauto-Modelle am Start haben. Auf den Elektro-SUV soll nach Informationen von manager-magazin.de zunächst ...

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... ein coupéhaftes Derivat folgen. Danach stellt Audi die neue Generation des A3 e-tron vollständig auf Batterieantrieb um - bisher war der A3 nur als Plugin-Hybrid im Handel. Zum ersten Mal wird dabei die Konzern-Elektroplattform MEB zum Einsatz kommen. Bis 2025 will Audi mehr als 20 Elektroautos und Plugin-Hybride am Markt haben - sie sollen ein Viertel des Audi-Gesamtabsatzes ausmachen. In der zweiten Jahreshälfte 2018 schraubt auch ein britischer Konkurrent seine E-Auto-Ambitionen hoch...

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... bereits Ende 2016 hat die zum indischen Tata-Konzern gehörende Nobelmarke ihr E-Auto Jaguar I-Pace vorgestellt. In Genf steht nun die Serienversion des Wagens (im Bild), der im zweiten Halbjahr 2018 in Deutschland erhältlich sein wird. Abgeleitet ist der I-Pace von Jaguars erstem SUV F-Pace, der seit Anfang 2016 auf dem Markt ist. Entstanden ist die ziemlich seriennahe Elektroauto-Studie ...

Jaguar

... unter der Leitung von Wolfgang Ziebart, dem einstigen Infineon-Chef und ehemaligen BMW-Manager. In Bayern hat auch Jaguar Land Rover-Gesamtchef Ralf Speth sein Handwerk gelernt. Exakt an deutschen Konkurrenten orientieren sich auch die Leistungsdaten des Elektro-Jags: 500 Kilometer Reichweite mit einer 90 kWh großen Batterie, 400 PS, auf 0-100 km/h in rund 4 Sekunden ...

Jaguar

... an CCS-Schnellladesäulen lässt sich der Akku in 90 Minuten zu 80 Prozent füllen. Große Touchscreens und ein luftiges Inneres sind klarer Fingerzeig in Richtung Tesla Model X. Die Preise dürften sich ebenso an dem kalifornischen Elektro-SUV orientieren, der ab 100.000 Euro zu haben ist.

Daimler AG

Da will Daimler nicht zurückstehen - die Stuttgarter beschleunigen ihre Elektroauto-Pläne ebenfalls. Zunächst baut Daimler seine Palette an Plugin-Hybriden aus, im Jahr 2019 soll das erste Modell der neuen Konzern-Elektroautomarke EQ auf den Markt kommen. Einen Prototypen namens EQC (im Bild) stellte Mercedes auf dem Pariser Autosalon im Herbst 2016 vor. Die Reichweite des Fahrzeugs, das auf der Architektur des SUVs GLC basiert, soll bis zu 500 Kilometern im Alltag betragen, dafür verbaut Mercedes einen 110 kWh-Akku.

Daimler

Preise hat Mercedes noch keine genannt. Das Cockpit dürfte volldigital und beinahe schalterfrei werden - geht es nach dem Konzeptwagen, bleiben einzig die Tasten für die Sitzverstellung erhalten. Bis zum Jahr 2022 will der Hersteller zehn neue Elektromodelle auf den Markt bringen - ursprünglich war dafür ein Zeitraum bis 2025 geplant. Dafür entwickelt Daimler eine eigene Elektroauto-Architektur. In sieben Jahren soll der Anteil reiner Stromer am Gesamtabsatz bei 15 bis 25 Prozent liegen.

Porsche

Große Elektroauto-Pläne hat auch Porsche: Der Stuttgarter Sportwagen bringt 2019 seinen Mission E getauften, ersten reinen Strom-Sportwagen gegen Tesla in Stellung. Der Batteriebolide der Zuffenhausener bietet 600 PS und soll mit einer Akkuladung 500 Kilometer weit kommen. Danach soll es Schlag auf Schlag gehen, wie manager magazin bereits im Sommer 2017 berichtete ...

AFP

... dem Mission E soll innerhalb von ein bis zwei Jahren ein rein batteriegetriebenes SUV-Coupé folgen. Eine entsprechende Studie (Mission E Cross Turismo, im Bild) stellte Porsche in Genf vor. Die zweite Generation des Bestsellers Macan wird wohl nur mehr elektrisch fahren. 2023 sollen so die Hälfte aller Porsche-Neuwagen einen Elektroantrieb an Bord haben. Damit die anspruchsvolle Klientel umsteigt, arbeiten die Porsche-Ingenieure an einem Turbo-Schnellladesystem. In 15 Minuten soll sich die Batterie des Mission E zu 80 Prozent laden lassen.

manager magazin online

Auch die große Konzernschwester VW polt auf Elektro um. Im Jahr 2020 soll das erste Modell der neuen Elektroauto-Submarke I.D .auf den Markt kommen. Eine erste Studie dafür präsentierte im Herbst 2016. Außen hat der I.D. die Maße eines Golfs, innen verspricht VW Platzverhältnisse wie im größeren Passat. In Serienversion soll der Wagen rund 600 Kilometer Reichweite bieten. Zuletzt zeigten die Wolfsburger auf Automessen weitere I.D.-Prototypen, etwa ein SUV-Coupé ...

DPA

... auf dem Genfer Autosalon 2018 präsentierten die Wolfsburger einen Ausblick auf das Top-Modell der I.D-Familie: Einen Limousinen-Prototypen namens Vizzion. Das Serienmodell soll ab 2022 verkauft werden - und dann bereits auf das vollautonome Fahren vorbereitet sein. In neun Jahren soll ein Viertel des Konzernabsatzes von Elektroautos stammen, Volkswagen-Konzernchef Matthias Müller will dann über alle Marken hinweg 30 E-Modelle anbieten.

BYTON

Konkurrenz droht Tesla aber nicht nur von den etablierten Autoherstellern - sondern auch von Startups aus China. So zeigte das erst Anfang 2016 gegründete Startup Byton im Januar 2018 auf der CES in Las Vegas seinen ersten, aufsehenerregenden Prototypen: Einen Elektro-SUV, der in Standardausführung 400 Kilometer weit mit einer Batterieladung fahren und rund 45.000 Dollar kosten soll. Bereits Ende 2019 soll der Wagen in China auf den Markt kommen, 2020 soll der Wagen auch in den USA und Europa erhältlich sein.

BYTON

Im Inneren bietet der Wagen einen 1,25 Meter breiten und 25 Zentimeter hohen Bildschirm über die gesamte Breite des Autos. Entriegeln lässt sich das Auto per Gesichtserkennung, bedienen durch Gesten- und Sprachsteuerung. Zum Marktstart soll der Wagen über längere Strecken komplett autonom fahren können. Der gezeigte Prototyp ist laut Byton schon nahe am Serienauto dran. Entwickelt wird das Auto von einem hochkarätigen Team rund um Carsten Breitfeld, dem Ex-Entwicklungsleiter der BMW-Elektroautosparte i.

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Elektroauto-Pionier Tesla kämpft derweil damit, seine ehrgeizigen Pläne für sein Model 3 Realität werden zu lassen. Die Produktion des Mittelklasse-Modells (35.000 Dollar Einstiegspreis, Reichweite rund 350 Kilometer) lief viel langsamer an als geplant. Die gröbsten Probleme sollen aber laut Tesla-Chef Elon Musk Ende März behoben sein, im Februar 2018 liefen wöchentlich wohl mehr als 1000 Model 3 vom Band. Ende März sollen es bereits 2500 sein, bis Ende Juni 5000 Stück pro Woche, verspricht Musk nun.

Opel

Wenig Glück hatte Opel mit seinem Frühstart gegen Tesla: Der Fünftürer Ampera-e mit 500 Kilometer offizieller Reichweite kam bereits Ende 2017 in den Handel. Wegen der Übernahme durch PSA war das Auto aber längere Zeit nicht lieferbar - nun werden immerhin die Bestellungen abgearbeitet. Der Preis liegt nach Abzug der deutschen Elektroauto-Förderung bei 35.000 Euro.

Nissan

Eine Klasse unterhalb des Model 3 hat Nissan nachgeladen - und könnte mit der Neuauflage seines Elektroauto-Bestsellers Leaf Tesla durchaus ein paar Kunden abgraben. Seit Anfang 2018 wird der neue Leaf ausgeliefert, er kommt mit seinem 40 kWh-Akku nun im Alltag wohl gut 250 Kilometer weit - und kostet nur knapp über 30.000 Euro. So

Ford

Ein bisschen nachgebessert hat auch Ford: Der Focus Electric ist seit gut einem Jahr mit etwas größerer Batterie (225 km offizielle Reichweite) und schnellerem Ladesystem erhältlich. Ein Schnäppchen ist er mit rund 35.000 Euro Basispreis allerdings nicht. Bis 2020 investiert Ford 4,5 Milliarden Dollar in 13 neue Modelle mit Elektro- und Hybridantrieb. Ob Ford damit gegen Tesla ankämpfen kann, muss sich aber noch weisen.

Volvo hat bei seiner Antriebstechnologie eine Kehrtwende angekündigt: Als erste große Traditionsmarke will sich der schwedische Autobauer in den kommenden Jahren Schritt für Schritt von Fahrzeugen mit reinen Verbrenner-Antrieben verabschieden.

Von 2019 an werde jeder Volvo einer neuen Modellreihe einen Elektromotor haben, kündigte der Autobauer am Mittwoch an. Es könne sich dann um rein batterieelektrische Autos oder verschiedene Arten von Hybriden handeln.

Ausschließlich Verbrennungsmotoren würden dann nur noch in ältere Modelle eingebaut, bis diese turnusgemäß von einer Nachfolgegeneration abgelöst werden, erklärte ein Unternehmenssprecher gegenüber manager-magazin.de. Als erstes klassisches Volvo-Modell werde somit der V40 ab 2019 nicht mehr ausschließlich mit Verbrenner gebaut.

"Immer mehr Kunden kommen zu uns und fragen nach elektrifizierten Autos", sagte Volvo-Chef Hakan Samuelsson. "Wir wollen gerüstet sein für die heutigen und zukünftigen Bedürfnisse unserer Kunden." Bis 2025 wolle Volvo eine Million Elektroautosverkaufen, so Samuelsson.

Zuletzt hatte Volvo schon die eigene Elektro-Marke Polestar angekündigt- auch um US-Autobauer Tesla Paroli zu bieten. Sie soll von 2019 bis 2021 zwei neue rein batterieelektrische Fahrzeuge mit Elektroantrieb auf den Markt bringen. Drei weitere vollelektrische Modelle kommen in dem Zeitraum von Volvo.

Sämtliche weiteren Volvo-Modellreihen werden ab 2019 Schritt für Schritt umgestellt. Diese Fahrzeuge sollten zum jeweiligen Generationswechsel nur noch vollelektrisch, als Plugin-Hybride oder als Mildhybride auf den Markt kommen.

Letztere können allerdings nicht extern an einer Steckdose aufgeladen werden. Die Lithium-Ionenbatterie wird beim Bremsen sowie durch den Verbrennungsmotor aufgeladen. Anders als beispielsweise Audi will Volvo seine Mild-Hybride allerdings laut dem Firmensprecher mit einem Elektromotor ausstatten, der den Wagen auf Teilstrecken antreiben kann.

Volvo

Groß und schwer: Mit 4,94 Metern ist der V90 ganz schön lang und konkurriert mit Modellen wie dem Audi A6 oder der Mercedes E-Klasse. Je nach Ausstattung wiegt der Kombi 1825 bis 2200 Kilo.

Volvo

Markantes Heck: Statt auf die rechteckigen, ja fast quadratischen Abschlüsse der Vergangenheit, setzt der V90 mehr auf ein dynamisches Trapez. Im Dunkeln haben die senkrechten Rückleuchten einen hohen Wiedererkennungswert.

Volvo

Viel Licht: Durch das große Glasdach wirkt der Innenraum des V90 sehr hell und freundlich.

Volvo

Großer Wagen, wenig Zylinder: Volvo setzt bei allen Modellen auf Vierzylindermotoren. Als Topmodell kommt im Winter ein Hybrid mit einer Systemleistung von 407 PS.

Volvo

Computer-Cockpit: Statt klassischer Rundinstrumente setzt Volvo bei Tacho und Drehzahlmesser auf digitale Anzeigen.

Volvo

Vielleicht kann man mit dieser praktischen Halterung auch Flaschen öffnen. Gedacht ist die Öse aber als Befestigungsmöglichkeit zur Gepäcksicherung im Kofferraum.

Volvo

Blick aus dem Kofferraum nach vorn: In der Mitte des Cockpits dominiert ein großer Touchscreen.

Volvo

Bequemes Reisen: Wer hinten sitzt, genießt genügend Kopf- und Beinfreiheit.

Volvo

Vielseitiges Talent: Zwischen den beiden Sitzen hinten kann eine Armlehne heruntergeklappt werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, lange Gegenstände durch eine Öffnung einzuladen.

Volvo sprach von einem "neuen Kapitel" in der Geschichte des Automobils. Die Ankündigung bedeute das Ende des ausschließlich vom Verbrennungsmotor angetriebenen Autos, sagte Samuelsson laut Mitteilung.

Volvo hat seit der Übernahme durch die Chinesen im Jahr 2010 kräftig in neue Modelle und Fabriken sowie neue Technologien investiert.

Bereits im Mai hatte Samuelsson angekündigt, kein Geld mehr in die Entwicklung neuer Dieselmotoren zu stecken. "Aus heutiger Sicht werden wir keine neue Generation Dieselmotoren mehr entwickeln", hatte Samuelsson der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" gesagt. Volvo wolle auf E-Motoren setzen.

Andere Autohersteller dagegen wollen bislang an Verbrennungsmotoren festhalten. Vor allem der Diesel ist aber derzeit in der Kritik.

Immer neue Berichte über mögliche Abgas-Manipulationen, Differenzen zwischen Abgaswerten auf dem Prüfstand und im realen Verkehr sowie eine breite Debatte um Fahrverbote für ältere Diesel-Modelle haben offensichtlich für Verunsicherung gesorgt. Die Diesel-Neuzulassungen sind auf Talfahrt.

Nach Einschätzung von Branchenexperten wird die Nachfrage nach Verbrennungsmotoren mit Diesel und Benzin unter dem Druck schärferer Klimavorschriften im kommenden Jahrzehnt sinken. Angesichts der höheren Kosten und geringeren Reichweite machen Elektroautos aber immer noch nur einen Bruchteil der Autoverkäufe aus.

Daimler und Volkswagen peilen an, bis 2025 rund ein Viertel ihres Pkw-Absatzes mit Elektroautos zu bestreiten. Das Image von Dieselautos ist seit dem Abgasskandal von Volkswagen angekratzt, auch weil danach Unregelmäßigkeiten bei anderen Herstellern festgestellt wurden. Berichte über Abgas-Manipulationen und die Debatte über Fahrverbote für ältere Diesel-Autos in Innenstädten haben die Verbraucher zusätzlich verunsichert.

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