Donnerstag, 26. Mai 2016

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VW-US-Autoabsatz bricht erneut ein 71 Monate Absatzplus in Folge - Wie macht Marchionne das?

Sehr erfolgreich in den USA: FiatChrysler-Chef Sergio Marchionne

Der US-Automarkt ist auch im Februar gewachsen. Während FiatChrysler-Chef Sergio Marchionne nun den 71. Monat in Folge den Absatz steigern kann, fällt VW erneut zurück: Im Februar brach der Absatz um 13 Prozent ein.

In den USA boomen die Autoverkäufe weiter - Volkswagen verliert nach dem Abgas-Skandal jedoch fortgesetzte an Boden. Im Februar wurden die Wolfsburger verglichen mit dem Vorjahr gut 13 Prozent weniger Wagen bei der US-Kundschaft los, wie mitteilte. VW kämpft seit Jahren mit schleppendem Absatz auf dem US-Markt. Ein Verkaufsstopp für Diesel-Modelle im Zuge der Affäre um manipulierte Emissionstests warf den Hersteller in den letzten Monaten noch weiter zurück.

Deutlich besser schlagen sich die ebenfalls von dem Skandal betroffenen VW-Konzerntöchter Audi und Porsche, die im vergangenen Monat Absatzanstiege von 2,3 und 11,2 Prozent verbuchten. Dafür mussten andere deutsche Premium-Anbieter Abstriche machen.

Daimler verkaufte 0,5 Prozent weniger - die Marke Smart zog mit einem Minus von 7,9 Prozent die Statistik nach unten. BMW setzte zwölf Prozent weniger ab, vor allem bei der Marke Mini lief es schlecht.

Fiat-Chef Marchionne will vom VW-Abgas-Skandal profitieren

Insgesamt präsentierte sich der US-Automarkt im Februar aber angetrieben von Feiertagsrabatten ("Presidents Day"), einem Verkaufstag mehr als im Vorjahr sowie billigem Sprit und niedrigen Finanzierungszinsen weiter in guter Form.

FiatChrysler nun 71 Monate hintereinander im Plus

2015 hatte die Branche mit knapp 17,5 Millionen verkauften Neuwagen einen Rekord aufgestellt. Der US-Branchenführer General Motors (GM) geht davon aus, dass der Absatz im vergangenen Monat um auf das Jahr hochgerechnete 17,7 Millionen Autos zugelegt hat.

Fiat Chrysler setzte seine Erfolgssträhne mit einem zwölfprozentigen Verkaufsplus fort. Damit hat der Konzern nun 71 Monate in Folge mit steigendem Absatz geschafft.

Das US-Schwergewicht Ford brachte im Februar sogar 20 Prozent mehr Autos auf die Straße. Der große Rivale General Motors schwächelte hingegen und musste einen Rückgang um 1,5 Prozent hinnehmen. Die großen japanischen Hersteller Honda , Toyota und Nissan verbuchten Zuwächse um 13, 5 und 11 Prozent.

rei/dpa

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