Dienstag, 21. November 2017

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Volkswagens Hoffnung auf Milde zerplatzt Trumps (Anti-)Umweltminister will VW "sehr aggressiv" jagen

US-Umweltminister Scott Pruitt

Die US-Umweltbehörde EPA hat ein entschlossenes Vorgehen gegen Manipulation von Diesel-Abgasen angekündigt. Dies sei eine Konsequenz aus dem VW-Skandal, machte EPA-Chef Scott Pruitt in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters deutlich.

"Was VW getan hat, war sehr, sehr problematisch, und wir müssen sicherstellen, dass es nicht noch einmal passiert." Entsprechenden Schummeleien der Autohersteller müsse man "sehr aggressiv" begegnen.

Im VW-Dieselskandal hatte sich der Konzern im März vor einem US-Gericht in allen drei Anklagepunkten für schuldig erklärt. Damit schuf er die Voraussetzung dafür, dass der im Januar mit dem US-Justizministerium ausgehandelte milliardenschwere Vergleich wirksam werden konnte. In der Diesel-Affäre hat die EPA auch andere Autobauer ins Visier genommen, darunter Fiat Chrysler und Daimler.

Pruitt hat sich in der Politik einen Namen als knallharter Gegner von Umweltgesetzen aller Art gemacht. Volkswagen Börsen-Chart zeigen indes scheint er nicht schonen zu wollen.

nis/rtr

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