Freitag, 22. Februar 2019

Toyota steigt bei Uber ein VW beteiligt sich mit 300 Millionen Dollar an Taxi-App Gett

Taxi-Protest gegen Uber in Brüssel: Künftig auch Volkswagen als Herausforderer

Autobauer suchen im digitalen Wandel ihres Geschäfts weltweit die Nähe zu Online-Fahrdiensten. Im Zuge seines geplanten Konzernumbaus steigt Volkswagen mit 300 Millionen Dollar (267 Millionen Euro) bei der Taxi-App Gett ein. Wenig später gab der japanische Branchenriese Toyota seinen Einstieg beim führenden Fahrdienst-Vermittler Uber bekannt.

VW-Chef Matthias Müller bewertete den Gett-Einstieg beim Kurznachrichtendienst Twitter als ist ersten "Meilenstein für uns auf dem Weg zu ganzheitlichen Mobilitätslösungen".

Das bereits 2010 gegründete Gett.com ist einer der älteren Spieler auf dem Markt. Die Firma vermittelt ähnlich wie die umstrittene US-Firma Uber Fahrdienstleistungen auf Abruf, ähnlich wie Daimlers Mytaxi-App aber auch Taxifahrten.

Das Startup, das bereits in Russland, Großbritannien, USA und Israel aktiv ist - unter anderem in Großstädten wie New York und London - ist nach eigenen Angaben einer der führenden Anbieter auf dem Markt. Und hat nach eigenen Angaben bereits mehr als 50 Millionen Passagiere befördert.

In New York lieferte sich Gett.com über längere Zeit mit Uber einen regelrechten Preiskampf und einen Konkurrenzkampf um die Fahrer. Im Großteil von Manhattan bietet die Firma Fahrten zu einem Flatrate-Tarif von zehn Dollar an und sorgte damit für Aufsehen.

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