Montag, 25. Juli 2016

Alle Artikel und Hintergründe

Carsharing Zahl der registrierten Carsharer erreicht eine Million

Frau beim Aufschließen eines Car2Go-Fahrzeugs: Täglich melden sich 1000 Neukunden bei den Carsharing-Anbietern an

Car2Go und DriveNow sind in Großstädten zwar die sichtbarsten Carsharing-Anbieter - doch deutschlandweit ermöglichen 150 Unternehmen das Autoteilen. Nun hat sich laut einem Verband der einmillionste Carsharing-Nutzer angemeldet. Eine Zahl bleibt aber im Dunklen.

Hamburg - Es ist ein kräftiger Anstieg: Zu Jahresbeginn waren in Deutschland 757.000 Kunden bei den deutschen Carsharing-Anbietern registriert. In diesem Jahr haben sich im Schnitt täglich 1000 Neukunden bei den Anbietern angemeldet, nun ist die Millionenmarke geknackt. Dieser Tage habe sich der einmillionste Carsharing-Nutzer registriert, teilte der Bundesverband Carsharing gestern mit. Da es aber viele Angebote gebe, sei nicht möglich festzustellen, wer denn genau dieser Kunde ist.

In dem von dem Bundesverband erhobenen Zahlen sind Anmeldungen einer Person bei mehreren Anbietern jedoch nicht berücksichtigt. Die Zahl der Carsharing-Nutzer dürfte daher von den registrierten Nutzern abweichen. Gerade in größeren Städten wie Berlin, München oder Hamburg ist es möglich und durchaus sinnvoll, bei mehreren Anbietern gleichzeitig registriert zu sein.

Um solche Doppelanmeldungen zu erfassen, müsste Personendaten abgeglichen werden, sagte eine Verbandssprecherin gegenüber manager magazin online. Das sei aber schwierig.

Eines steht jedoch laut den Statistiken des Carsharing-Verbandes, bei dem drei Viertel aller in Deutschland aktiven Carsharing-Anbieter organisiert sind, fest: Die vom Hightechverband Bitkom in der vergangenen Woche veröffentlichte Zahl von vier Millionen Carsharing-Nutzern in Deutschland stimme "leider" nicht.

Nach Angaben des Bundesverbands Carsharing ermöglichen hierzulande mehr als 150 Anbieter das Autoteilen, darunter Unternehmen, Vereine und Autohersteller. Beim Carsharing buchen Nutzer das Auto per Internet, Telefon oder Smartphone und öffnen es meist per Chipkarte oder hinterlegtem Autoschlüssel. Solche Angebote lohnen sich vor allem für Menschen, die in Städten wohnen und das Auto nicht täglich benötigen.

Beste Autothemen auf Twitter

mit Material von afp

Mehr manager magazin
Zur Startseite

© manager magazin 2014
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH