Dienstag, 23. Oktober 2018

Gute Verkäufe, schwacher Yen Toyota hebt Prognose kräftig an

gute Verkäufe in den USA: Toyota-Händler in San Rafael (US-Bundesstaat Kalifornien)

Japans größter Autobauer Toyota Börsen-Chart zeigen hat dank guter Nachfrage nach neuen Modellen in den USA erneut die Prognose angehoben. Der nach VW zweitgrößte Autohersteller der Welt rechnet jetzt zum Bilanzstichtag 31. März mit einem Nettoergebnis von 2,4 Billionen Yen (17,6 Milliarden Euro). Der Autobauer hob damit seine Prognose an. Im November war der Konzern noch von 1,95 Billionen Yen Gewinn ausgegangen.

In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres verdiente die Gruppe, zu der auch der Kleinwagenbauer Daihatsu und der Nutzfahrzeughersteller Hino Motors gehören, unter dem Strich rund zwei Billionen Yen. Das ist ein Anstieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 40,5 Prozent.

Grund für die in diesem Geschäftsjahr bereits zum dritten Mal erhöhte Gewinnerwartung ist die gute Nachfrage in den USA, dem größten Markt des japanischen Konzerns.

Dabei profitierte Toyota unter anderem auch vom schwachen Yen, da der Konzern deshalb aggressiver bei den Preisen sein kann, ohne dabei weniger in der heimischen Währung zu erhalten.

rei/dpa

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