Montag, 17. Dezember 2018

Batterien für Elektroautos Tesla und Panasonic besiegeln Bau der "Gigafactory"

Model S in China: Tesla expandiert gemeinsam mit Panasonic

Tesla und der japanische Elektronikkonzern Panasonic haben sich auf eine Kooperation geeinigt. Unter dem Dach der Batteriefabrik sollen zahlreiche weitere Zulieferer angesiedelt werden.

Hamburg - Lange hatte Panasonic gezögert, doch jetzt haben die Manager des japanischen Elektronikkonzerns ihre Unterschrift unter einen Deal mit dem US-Elektroautohersteller Tesla gesetzt. Gemeinsam wollen die Firmen in Amerika die größte Fabrik für Lithium-Ionen-Batterien bauen, die es je gegeben hat, wie beide Firmen mitteilten.

Panasonic soll in der gemeinsamen Fabrik die Zellfertigung aufbauen und die zylinderförmigen Batteriezellen herstellen, von denen Tausende in einem einzigen Auto stecken. Tesla stellt Standort, Gebäude und Versorgung bereit.

Über den finanziellen Beitrag Panasonic ging aus der Mitteilung nicht hervor. Zuletzt war von einer Milliarde Dollar die Rede, die Panasonic in den nächsten Jahren in das Projekt stecken wolle. Insgesamt soll die Fabrik fünf Milliarden Dollar kosten. In ihr sollen 6500 Menschen Arbeit finden. Zahlreiche weitere Zulieferer sollen dort angesiedelt werden.

Die Batteriepakete, die die Werkshallen verlassen, sollen auch als Speicher für Solarstrom verwendet werden. Tesla-Chef Elon Musk übersieht auch die Geschäfte der Solarfirma Solar City, die von seinen Cousins Lyndon und Peter Rive geführt wird.

Noch unklar ist, wo genau die Fabrik gebaut wird. Heute Abend, wenn Tesla die jüngsten Geschäftszahlen vorlegt, könnte es Aufklärung geben.

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