Freitag, 16. November 2018

Tesla Model 3 im Praxistest Erstaunlich gelungen -  darum sollten deutsche Autobauer Teslas Model 3 fürchten

Teslas Massen-Elektroauto im Praxistest: Wo das Model 3 richtig gut ist - und wo es noch hakt
manager magazin online

Mit seinem Mittelklasse-Auto Model 3 strapaziert Tesla die Geduld von hunderttausenden Vorbestellern: Nach wie vor stockt die Massenproduktion von Teslas vielbeachtetem Elektro-Modell. Um schneller auf hohe Stückzahlen zu kommen, hat Tesla nun eine komplette Model-3-Montagelinie in einem riesigen Zelt vor dem Werk aufgebaut. Die Stimmung in der Tesla-Belegschaft ist angespannt - denn Tesla-CEO Elon Musk fordert seine Leute seit Monaten bis zum Äußersten, um die vielzitierte "Produktionshölle" endlich zu verlassen. (mehr dazu lesen Sie im mm-Report "Der Diktator").

In Deutschland soll das Model 3 erst 2019 ausgeliefert werden, ursprünglich war Ende 2018 vorgesehen. Aktuell gibt Tesla Lieferzeiten von 12 bis 18 Monaten an.

Lohnt sich die Wartezeit? manager-magazin.de hat das Model 3 einem ersten Praxistest auf deutschen und Schweizer Straßen unterzogen. Unser Ergebnis, das wir auf den kommenden Seiten im Detail begründen: Tesla ist mit seinem Model 3 in vielen Punkten ein ordentlicher, teilweise sogar großer Wurf gelungen.

Offiziell stellt Tesla Börsen-Chart zeigen Journalisten in Europa noch keine Model-3-Testwagen zur Verfügung. Unser Testwagen gehört einem manager-magazin.de-Leser, der das Fahrzeug privat aus den USA importiert hat. Das brachte zwei kleinere Einschränkungen mit sich: Das Navigationssystem funktionierte nicht - die bordeigene Elektronik wähnte sich nach wie vor in den USA und hatte keine europäischen Straßenkarten gespeichert. Auch das Schnelladen an Tesla-eigenen Superchargern konnten wir nicht testen. Denn für den US-Markt verbaut Tesla andere Ladestecker als bei europäischen Modellen, einen Adapter für die europäischen Stecker gibt es noch nicht.

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Bild: manager magazin online

Doch alles andere funktionierte einwandfrei bei unserem Testwagen, dem aktuellen Topmodell mit einem 75 Kilowattstunden starken Akku und 192 Kilowatt Elektromotorleistung. Er soll in Deutschland rund 55.000 Euro kosten. Die Grundversion mit 50 Kilowatt-Akku, die wohl erst im kommenden Jahr an die ersten US-Kunden ausgeliefert wird, soll in Deutschland für rund 39.000 Euro zu haben sein.

Wo der Wagen aus Kalifornien glänzt und wo es noch hakt, lesen Sie auf den folgenden Seiten.

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