Mittwoch, 15. August 2018

Crème brûlée statt Model 3 Elon Musk macht Millionen mit Flammenwerfern

Elon Musk: "Definitely don't buy one. Unless you like fun"
instagram/elonmusk
Elon Musk: "Definitely don't buy one. Unless you like fun"

Tech-Milliardär Elon Musk ist vor allem wegen seines Elektroautokonzerns Tesla Börsen-Chart zeigen bekannt - neuerdings verkauft er aber auch erfolgreich Flammenwerfer. Mit seinem neuen Projekt, der Infrastrukturfirma "The Boring Company", will der Starunternehmer eigentlich Verkehrschaos durch den Bau von Tunneln beseitigen und so den Personentransport revolutionieren.

Bislang tut sich dabei noch nicht viel, doch Musk betreibt mit der Marke "Boring Company" bereits ein reges Geschäft. Und zwar mit recht skurrilen Fanartikeln.

So bietet "The Boring Company" unter anderem einen Flammenwerfer für den Hausgebrauch an - ob als Küchenhelfer für die Zubereitung Crème brûlée oder als recht eigenwilliges Spielzeug, mit dem Musk im Werbe-Video (siehe unten) durch einen Flur stürmt, bleibt offen. Man habe bereits 10.000 Flammenwerfer verkauft, twitterte Musk am Montag (Ortszeit). Das mit dem Slogan "Belebt jede Party" angepriesene Produkt kostet 500 Dollar.

Passend zum Flammenwerfer wird auch noch ein als "überteuert" beworbener Feuerlöscher für 30 Dollar angeboten, der "mit einem coolen Sticker" ausgestattet sei. Bislang kann das Erwachsenenspielzeug jedoch nur vorbestellt werden, der Versand soll im Frühjahr beginnen.

Ursprünglich basiert das Ganze auf einem Witz: Musk hatte im Dezember gescherzt, wenn es ihm gelinge, 50.000 Mützen der Boring Company loszuwerden, starte er den Verkauf von Flammenwerfern. Das Ziel wurde schnell erreicht.

Nun albert Musk, der nebenbei auch noch die Raumfahrt-Firma SpaceX führt, im Instagram-Video mit dem Gerät herum.

Ob Tesla-Aktionäre die Gags auch so lustig finden? Beim E-Autokonzern gab es zuletzt ziemliche Probleme - der Produktionsstart des Hoffnungsträgers Model 3 verlief jedenfalls mehr als holprig.

Vom Erfolg des geplanten ersten elektrischen Serienautos aus dem Hause Tesla hängt viel ab. Es sollen vor allem Probleme in der Batterieproduktion sein, die Teslas Ziele einmal mehr in Frage zu stellen scheinen. Sie könnten nach Aussagen von ehemaligen und aktuellen Mitarbeitern zu weiteren Verzögerungen und Qualitätsproblemen beim Model 3 führen, berichtet CNBC.

la/dpa

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