Samstag, 26. Mai 2018

Maschine besser als Mensch Googles selbstfahrende Autos haben noch nie ein Strafmandat bekommen

Googles autonomes Auto: Biederes Fahrverhalten

Fahren Autos bald von allein? Eine Momentaufnahme aus dem Silcon Valley scheint Sicherheitsbedenken zu entschärfen: Die autonomen Fahrzeuge verhalten sich offenbar regelkonformer als jene mit einem Menschen am Steuer. Zu klären bleibt damit die Frage, ob bei einem Verstoß Google zahlt.

Hamburg - Im Silicon Valley erproben die großen IT-Konzerne bekanntlich die Zukunft, und dazu gehören auch selbstfahrende Autos. Google Börsen-Chart zeigen betreibt dort eine ganze Flotte und sammelt Erfahrungen für einen massenhaften Einsatz in einigen Jahren.

Die Autos kommen offenbar später auf den Markt als geplant, doch in einem Punkt gibt es jetzt Entwarnung: Die Wagen sind keine unmittelbare Gefahr für Recht und Ordnung auf den Straßen. Einem Bericht des US-Portals "The Atlantic" zufolge haben die Google-Autos noch nie ein Strafmandat bekommen.

Das Portal beruft sich dabei auf die örtliche Polizei und Google selbst. Den Angaben zufolge waren die Wagen bisher etwa 16.000 Kilometer unterwegs.

Damit bleibt die Frage offen, wer im Falle einer Verwarnung zahlen muss: Der Auto-Insasse, der keine Gewalt über das Fahrzeug hat? Oder der Programmier, der die Route des Wagens verantwortet?

Aus Sicht der Polizeibehörde ist der Fall laut "Atlantic" klar: Der Insasse muss für eventuelle Bußgelder aufkommen und die sonstigen Folgen auf seine Kappe nehmen. Google dagegen würde die Rechnung am liebsten selbst übernehmen.

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