Donnerstag, 25. August 2016

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Ein Sitz, vier Motoren, Raketen-Start Das ist Faradays wahnwitziges 1000-PS-Elektroauto

Faraday Future FFZero1: Harte Schale, weißer Kern
Fotos
AP

Über Monate hat der Elektroauto-Neuling Faraday Future geschickt Spannung aufgebaut - nun hat das Unternehmen in Las Vegas sein erstes Fahrzeug vorgestellt. Anders als den erwarteten massenmarkttauglichen Tesla-Fighter präsentierte das Unternehmen einen Supersportwagen. Der hat es allerdings in sich: Extrem flach gestaltet, bringen es die vier Motoren des Einsitzers auf 1000-PS. Von null auf Tempo 100 beschleunigt der "FFZero1" in weniger als drei Sekunden.

Auch was das Interieur angeht, überraschte der Sportwagenbauer. Statt eines Riesen-Touchcreens, wie es einige Konkurrenzfahrzeuge aufweisen, ist das Steuerungsdisplay des "FFZero1" vergleichsweise klein. Kokoonartig umschließt das Cockpit den Fahrer.

Sportwagen mit "sechstem Sinn"

Bei dem Sportwagen soll es nicht bleiben. Der "FFZero1" soll als Versuchsstand für die noch zu entwickelnden weiteren Fahrzeuge dienen, hieß es bei Faraday. Auf der entwickelten Fahrwerks-Plattform könne das Unternehmen "jede Art von Auto" bauen, betonte Faraday-Manager Nick Sampson.

Bei dem Bau von Elektroautos will es Faraday nicht belassen. Das Unternehmen will neben der Entwicklung selbstfahrender Fahrzeuge auch bestehende Mobilitäts- und Besitzmodelle revolutionieren.

Ziel sei es gewesen, ein Auto mit einem "sechsten Sinn" für die Bedürfnisse und Pläne seines Fahrers zu bauen, betonte Faraday. Der erste marktfähige Wagen soll 2017 an den Start gehen

Ungewöhnlich ist es für Elektroautohersteller nicht, mit einem Supersportwagen erst einmal die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Auch Tesla ging zunächst mit einem Sportwagen an den Start.

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