Dienstag, 13. November 2018

E-Auto-Start-up Lucid spricht angeblich mit Staatfonds Chinas Tesla-Rivalen - einer hofft nun auf saudisches Geld

Sie haben potente chinesische Geldgeber im Rücken, holen jede Menge westlicher Autoingenieure an Bord und führen bereits erste serienfertige Elektro-SUV vor: Eine Handvoll Start-ups aus China will dem E-Auto-Pionier Tesla die Stirn bieten - mit Elektroauto-Modellen, die den Kaliforniern mindestens ebenbürtig sein sollen.

Die aussichtsreichsten unter ihnen belassen es nicht nur bei ehrgeizigen Ankündigungen: Sie zeigten bereits seriennahe Prototypen, manche haben sogar bereits mit der Serienproduktion begonnen. Seit Anfang Mai liefert etwa das Start-up Nio sein erstes Elektro-SUV an Kunden aus - und bereitet auch einen größeren Börsengang in den USA vor.

Nun lässt das bisher eher klamme chinesisch-amerikanische Start-up Lucid Motors aufhorchen. Laut einem Bericht soll Lucid Motors mit dem saudi-arabischen Staatfonds über eine Beteiligung sprechen. Offenbar erwägen die Saudis, das Risiko beim Investment in Elektroauto-Hersteller zu streuen: Denn der Staatsfonds ist auch als Geldgeber beim Börsenrückzug des Elektroauto-Pioniers Tesla im Gespräch.

Doch haben Lucid, Nio und weitere Mitstreiter wirklich das Zeug dazu, Tesla und in wenigen Jahren auch deutschen Autokonzernen Konkurrenz zu machen bei Elektroautos? Wer hält seine Versprechen ein, wer ist bereits vor Startbeginn aus dem Rennen? Wir stellen Chinas ambitionierte Elektroauto-Start-ups vor und zeigen anhand der bisher verfügbaren Daten, wie weit die Tesla-Fighter aus dem Reich der Mitte bereits sind.

Newsletter von Wilfried Eckl-Dorna

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