Mittwoch, 24. August 2016

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Pro - Warum die Elektroauto-Subvention sinnvoll ist Die Kaufprämie ist ein heilsamer Schock

Elektroautos: Eine Kaufprämie soll den Durchbruch bringen

In diesen Tagen hebt Bedenkenträger-Deutschland den Zeigefinger: Eine Kaufprämie für Elektroautos? Igitt, Hände weg davon.

So ein Eingriff in den Markt widerspricht doch so ziemlich allem, was unsere Ökonomie-Professoren in den gefühlten letzten 100 Jahren gelehrt haben. Mitnahmeeffekte, Gießkannen-Prinzip, Fehlallokationen - eine ganze Mottenkiste mit ordnungspolitischen Argumenten holen die Gegner der Prämie jetzt heraus.

Ist ja auch alles irgendwie richtig, in der Theorie. Aber leider völlig falsch in der Realität.

Denn die Kaufprämie, über die Kanzlerin Angela Merkel und die Industrie am Dienstag diskutieren, ist dringend nötig. Und zwar als industrie- und umweltpolitische Notwehr-Maßnahme.

In Nevada entsteht die weltgrößte Batteriefabrik, nicht in Niedersachsen

Warum, zeigt sich zum Beispiel in der Wüste von Nevada. Dort errichtet Tesla die größte Batteriefabrik der Welt. Der kalifornische Elektroauto-Hersteller gibt weltweit den Takt bei der Entwicklung emissionsfreier Autos vor.

Möglich ist das auch geworden, weil Kalifornien und Washington starke Anreize für den Bau von Elektroautos setzen. Dazu gehört eine Kaufprämie in Höhe von 7500 Dollar pro Fahrzeug.

Das schafft einen Markt, in dem sich der Bau von Elektroautos lohnt. Wer vor Ort entwickelt und produziert, profitiert besonders stark. Kein Wunder, dass das Elektroauto mit der nach Tesla zweitgrößten Reichweite ebenfalls aus den USA kommt - der Chevrolet Bolt von General Motors.

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