Freitag, 24. Februar 2017

Alle Artikel und Hintergründe

Welche Hersteller profitieren von der E-Auto-Prämie? Für diese Elektroautos fließen die meisten Staatsgelder

statista


Wenn in den vergangenen Monaten über die Elektroauto-Kaufprämie berichtet wurde, dann meist kritisch - zu schwach hatten sich die Zulassungszahlen von elektrisch angetriebenen Fahrzeugen auch mit der Prämie entwickelt. Wie die Grafik von Statista zeigt, findet Wachstum durch den Zuschuss nur in kleinem Rahmen statt: Seit Mai wurden laut Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle 9.023 Anträge für förderungswürdige Fahrzeuge gestellt - bei etwa drei Millionen Auto-Neuzulassungen in Deutschland jährlich ein verschwindend kleiner Wert.

Am häufigsten haben die Deutschen für BMW Börsen-Chart zeigen Prämie beantragt: Knapp 2.600 Anträge hat das BAFA vermeldet, beliebtestes Modell der Münchner war der i3 - im Gesamtranking allerdings knapp geschlagen vom Renault Zoe. Auch Audi durchbricht mit dem elektrisch betriebenen A3 die Schwelle von 1000 Anträgen. Im Jahr 2017 könnte nun ein weiterer Hersteller zu BMW, Renault und Audi aufschließen: Tesla Börsen-Chart zeigen ist wegen eines abgespeckten Grundmodells künftig ebenfalls förderfähig.

Zwar gab es laut Branchenverband ACEA im dritten Quartal einen merklichen Anstieg der Neuzulassungen von Elektroautos - im Vergleich mit anderen Ländern ist dieser allerdings immer noch sehr gering. Das mag daran liegen, dass dort attraktivere Vorteile gewährt werden: Frankreich zahlt mehr als doppelt so viel wie Deutschland, Norwegen, ohnehin großer Stromer-Vorreiter, erlässt teure Steuern.

luk

Nachrichtenticker

© manager magazin 2017
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH