Montag, 20. August 2018

Slapstick-Projekt der CSU Die zehn schönsten Lach- und Sachgeschichten mit der Maut

Selten hat ein Politprojekt so viel Spott provoziert wie die Ausländermaut der CSU. Verbissen versucht Verkehrsminister Alexander Dobrindt die Straßenbenutzungs-Gebühr durchzudrücken - und bringt dabei jede Menge Schenkelklopfer hervor, wie manager magazin online dokumentiert.

Sorgt dafür, dass die Sommerpause nicht langweilig ist: Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) unterhält Deutschland mit seiner bizarren Ausländermaut
Hamburg - Die politische Sommerpause in Deutschland ist in diesem Jahr äußerst unterhaltsam: Krampfhaft versucht Verkehrsminister Alexander Dobrindt eine Straßenmaut einzuführen, die faktisch nur für Fahrer aus dem Ausland gelten soll. Es ist das politische Lieblingsprojekt seines Chefs, des CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer.

Heerscharen von Beamten arbeiten derzeit daran, eine neue Abgabe zu erschaffen, die mit viel bürokratischem Aufwand eher wenig Geld in die Staatskasse spülen würde. Mit juristischen Winkelzügen kämpfen Dobrindt und seine Untergebenen gegen wachsende Widerstände - so hält der wissenschaftliche Dienst des Bundestages die Maut für rechtswidrig. Wirtschaft, Verkehrsklubs und Mitglieder der eigenen Koalition übergießen das Projekt zunehmend mit Häme.

So entwickelt sich die Maut zunehmend zum Slapstick-Politprojekt, das zahlreiche Schenkelklopfer hervorbringt. manager magazin online präsentiert auf den folgenden Seiten die zehn lustigsten Fakten und Phänomene zur Maut. Doch Vorsicht: Bei manchen Punkten ist die Grenze zwischen Lachen und Weinen fließend.

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