Samstag, 23. Juli 2016

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Fahrdienst Deutsche Großstädte lehnen Partnerschaft mit Uber-Chef Kalanick ab

Taxi-Fahrer-Protest in Berlin: Deutsche Großstädte lehnen eine Zusammenarbeit mit dem Fahrdienstvermittler Uber ab
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Taxi-Fahrer-Protest in Berlin: Deutsche Großstädte lehnen eine Zusammenarbeit mit dem Fahrdienstvermittler Uber ab

Die Expansion in Deutschland hat Uber-Chef Kalanick wegen anstehender Gerichtsentscheide gestoppt und auf Schmusekurs umgeschaltet. Der kommt aber nicht an. Deutsche Großstädte wollen nicht mit dem Fahrdienstvermittler kooperieren.

Hamburg - Deutsche Metropolen wie Hamburg, Berlin, Frankfurt oder Stuttgart lehnen eine Kooperation mit dem US-Fahrdienstvermittler Uber derzeit rundweg ab. Das berichtet das manager magazin in seiner neuen Ausgabe und beruft sich dabei auf Behördensprecher der jeweiligen Städte (Erscheinungstermin: 20. Februar).

Der umstrittene Taxischreck Uber hatte angekündigt, in Deutschland Städte für Partnerschaften gewinnen zu wollen, statt weiter auf Konfrontation zu gehen.

Hamburg, Berlin und Frankfurt winken ab

So teilte eine Sprecherin der Stadt Hamburg dem Magazin mit: "Die Stadt hat kein Interesse an einer Partnerschaft mit Uber." Der Grund sei, dass "die Verkehrsgewerbeaufsicht nicht dafür da ist, irgendwelche Partnerschaften einzugehen, die zur Gesetzesumgehung führten." Der Berliner Senat ließ wissen: "Eine solche Partnerschaft mit Uber ist für uns keine Option".

Auch Frankfurt, wo die Uber-App nicht verboten wurde, oder Stuttgart (der Start steht noch aus) teilten mit, dass die Städte "zum jetzigen Zeitpunkt kein Interesse" an einer Kooperation mit Uber hätten. München wolle erst entscheiden, wenn Uber "ein konkretes Angebot" vorgelegt habe.

Rückschlag für Ubers Expanisonspläne

Für Uber, das seine Expansion wegen anstehender Gerichtsentscheide in Deutschland gestoppt hat, ist dies ein Rückschlag. Der Dienst vermittelt hierzulande per App private Chauffeure, Limousinen oder reguläre Taxen. Insbesondere der Chauffeurdienst Uber Pop wurde in Hamburg und Berlin verboten, weil die Fahrer keinen Personenbeförderungsschein besitzen. Uber-Chef Travis Kalanick hatte deshalb noch Anfang des Jahres in München auf einer Konferenz angekündigt, mit vielen deutschen Städten kooperieren zu wollen.

Uber-Deutschland-Chef Fabien Nestmann teilte manager magazin mit, man sei weiterhin davon überzeugt, dass Uber als Partner "für viele Städte in Deutschland eine interessante Ergänzung und Erweiterung zur Verkehrsinfrastruktur bieten kann".

Mehr Wirtschaft aus erster Hand? Der obige Text ist nur ein minimaler Ausschnitt aus der März-Ausgabe des manager magazins. Das neue Heft (und die nächste Ausgabe) können Sie hier im Vorteilsangebot bestellen.
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