Mittwoch, 18. Juli 2018

Offen für Zusammenarbeit Wie Daimler mit Geely kooperieren will

Daimler-Chef Dieter Zetsche: Gemeinsame Elektroplattform mit Großaktionär Geely?

Der deutsche Autokonzern Daimler Börsen-Chart zeigen steckt die Grenzen einer möglichen Zusammenarbeit mit dem neuen chinesischen Großaktionär Geely ab. Möglich sei zum Beispiel die Arbeit an einer gemeinsamen Elektroplattform, berichtet das manager magazin in seiner neuen Ausgabe (Erscheinungstermin: 20.April).

Geely arbeite seit einiger Zeit an einer neuen Architektur für Elektroautos, heißt es in Konzernkreisen. Diese Plattform wolle man auch anderen Autoherstellern anbieten. Eine gemeinsame Produktion von Batteriezellen kommt für Daimler Börsen-Chart zeigen allerdings bislang nicht in Betracht. Geely-Chef und -Haupteigentümer Li Shufu hatte sich im Februar überraschend 9,7 Prozent der Daimler-Stimmrechte gesichert.

Daimler wäre auch bereit, die Geely-Tochter Volvo Cars mit Motoren und anderen Komponenten zu beliefern, heißt es in Stuttgart. Um seine Kooperationsbereitschaft unter Beweis zu stellen, könne sich der Konzern auch vorstellen, einen kleinen Anteil ("ein paar Prozent") an Volvo zu übernehmen. Daimler äußerte sich offiziell dazu nicht.

Li Shufu hatte zuletzt in einem Gastbeitrag in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" für die Bildung umfangreicher Allianzen in der Automobilindustrie geworben.

Mehr Wirtschaft aus erster Hand? Der obige Text ist nur ein minimaler Ausschnitt aus der Mai-Ausgabe des manager magazins. Das neue Heft (und die nächste Ausgabe) können Sie hier im Vorteilsangebot bestellen.
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