Sonntag, 19. August 2018

Autobauer bestätigt Ausblick Daimler verdient etwas weniger - trotz Rekordverkäufen

Daimlers neue A-Klasse-L-Limousine

Gestützt auf Rekordverkäufe hat der Autobauer Daimler Börsen-Chart zeigen im ersten Quartal mehr umgesetzt. Daran konnte auch der starke Euro nichts ändern. Der Umsatz stieg um drei Prozent auf 39,8 Milliarden Euro, wie der Konzern am Freitag in Stuttgart mitteilte. Ohne die Folgen des starken Euro wäre der Umsatz um acht Prozent gestiegen.

Beim Gewinn verzeichnete der Mercedes-Benz-Hersteller einen Rückgang - dies sei aber nur auf positive Einmaleffekte im Vorjahresquartal zurückzuführen, darunter eine Neubewertung des Anteils an dem gemeinsam mit BMW und Audi übernommenen Kartenanbieters Here und ein Immobilienverkauf. In den ersten drei Monaten des Jahres stand unter dem Strich ein Gewinn von 2,35 (Vorjahr: 2,6) Milliarden Euro. Vor Zinsen und Steuern (Ebit) verdiente Daimler mit 3,3 Milliarden Euro rund zwölf Prozent weniger.

Umsatz und operatives Ergebnis der ersten drei Monate lagen damit etwas unter den Erwartungen der von Bloomberg befragten Experten - die Analysten hatten mit einem Ebit von gut 3,4 Milliarden Euro im Startquartal gerechnet. Daimler bestätigte zudem den Ausblick. Demnach sollen Absatz, Umsatz und Ebit leicht steigen. Zu dem für 2018 geplanten Anstieg sollen unter anderem die Fusion der Carsharing-Geschäfte mit BMW und die Marktentwicklung beitragen.

luk, dpa, rtr

© manager magazin 2018
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH