Donnerstag, 24. August 2017

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Dividende steigt, Aktie fällt BMW mit siebtem Rekordjahr - doch Mercedes zieht vorbei

BMW 5er: Gewinn vor Steuern steigt auf knapp 10 Milliarden Euro

Nach der Absatzkrone muss der Autobauer BMW Börsen-Chart zeigen auch den Rendite-Thron an den Dauerrivalen Daimler Börsen-Chart zeigen abgeben. Wie der Münchner Konzern am Donnerstag mitteilte, ging in der zentralen Autosparte die Marge vor Zinsen und Steuern (Ebit-Marge) 2016 auf 8,9 Prozent zurück. Das sind 0,3 Prozentpunkte weniger als vor Jahresfrist und auch weniger, als die 9,1 Prozent, die Mercedes-Benz zuletzt verbuchte. Verantwortlich für die sinkende Gewinnmarge sind vor allem Investitionen in neue Modelle. Anleger reagierten mit Verkäufen auf die Jahreszahlen: Die Aktie von BMW Börsen-Chart zeigen rutschte mit einem Minus von 2,5 Prozent bis zum Mittag ans Dax-Ende.

Konzernweit fuhr BMW das siebte Rekordjahr in Folge ein: Der Gewinn vor Steuern legte um 4,8 Prozent zu auf 9,67 Milliarden Euro, unterm Strich um acht Prozent auf 6,91 Milliarden Euro. Der Konzernumsatz stieg um 2,2 Prozent auf 94,16 Milliarden Euro.

BMW, Mini und Rolls-Royce steigern Absatz auf 2,4 Millionen Fahrzeuge

Beim Absatz erzielte der Münchner Autobauer, zu dem auch die Marken Mini und Rolls-Royce gehören, den Bestwert von insgesamt knapp 2,4 Millionen Fahrzeugen und lag damit vor der Stuttgarter Konkurrenz mit Mercedes und Smart. Die Marke Mercedes überflügelte indes mit gut 2,08 Millionen verkauften Pkw erstmals seit 2005 die Marke BMW mit gut zwei Millionen ausgelieferten Fahrzeugen.

Verantwortlich für die leicht sinkende Gewinnmarge bei BMW sind vor allem hohe Investitionen in neue Modelle. Das Management hatte nach den Zahlen zum dritten Quartal angedeutet, dass die Umrüstung der Fertigungslinien für den Produktionsstart neuer Modelle auch um den Jahreswechsel viel Geld kosten könnte. BMW Börsen-Chart zeigen führt im laufenden Jahr eine Reihe neuer Autos ein.

Dividende steigt deutlich auf 3,50 Euro je Aktie

Die Dividende will BMW aber dennoch unerwartet kräftig um 30 Cent auf 3,50 Euro je Aktie erhöhen, denn trotz Absatzschwierigkeiten in den USA liefen die Verkäufe ansonsten blendend, und das Finanzierungsgeschäft legte weiter zu. Der Absatz war inklusive der Kleinwagenmarke Mini wie bereits bekannt um gut 5 Prozent auf 2,4 Millionen Autos geklettert - vor allem dank Europa und China.

la/dpa

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