Freitag, 27. Mai 2016

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Münchener fahren Absatzrekord ein BMW bleibt vorn, Mercedes überholt Audi

BMW 3er: Spitzenplatz verteidigt

BMW hat 2015 erneut einen Rekordabsatz eingefahren und den Spitzenplatz im Dauer-Dreikampf mit Mercedes und Audi verteidigt. Wie der Münchner Konzern am Montag mitteilte, verkaufte er im vergangenen Jahr von seinen drei Marken BMW, Mini und Rolls-Royce weltweit knapp 2,25 Millionen Fahrzeuge - das sind 6,1 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Die Kernmarke BMW legte um 5,2 Prozent zu, auf knapp 1,91 Millionen Fahrzeuge. Mit einem Vorsprung von rund 33.700 Fahrzeugen hielten sich die Münchner auf Platz 1. Mercedes-Benz lieferte 2015 gut 1,87 Millionen Autos seiner Kernmarke aus. Damit schoben sich die Stuttgarter an Audi vorbei - die Ingolstädter kamen auf rund 1,8 Millionen verkaufte Autos.

BMW-Vertriebschef Ian Robertson sagte mit Blick auf das fünfte Rekordjahr in Folge, der Absatz sei dank zahlreicher neuer und überarbeiteter Modelle beständig gewachsen - trotz des Gegenwinds in einigen Märkten. "Wir erwarten, dass viele dieser Herausforderungen auch 2016 bestehen bleiben." Der Konzern wolle weiter flexibel auf aktuelle Marktbedingungen reagieren.

Die Wachstumstreiber im vergangenen Jahr waren vor allem die BMW-X-Modelle und der Mini, der als Fünftürer neue Kunden gewann. Der Verkauf der Marke Mini legte mit 12 Prozent Wachstum doppelt so stark zu wie der Verkauf der Marke BMW mit gut 5 Prozent.

Am stärksten wuchs der BMW-Absatz in Europa - hier verkaufte der Münchner Konzern eine Million Autos, das entspricht 9,4 Prozent mehr. In China verkaufte BMW rund 464.000 Autos oder 1,7 Prozent mehr als im Vorjahr, ähnlich wie in den USA, wo der Absatz um 2,2 Prozent auf rund 405.000 Autos wuchs.


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ts/Reuters

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