Samstag, 25. Juni 2016

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Reithofers Renditeplan BMW-Chef verordnet dem Konzern neues Sparprogramm

BMW 5er Hybrid: Investitionen in neue Antriebe stark gestiegen

Der Automobilhersteller BMW will seine Rendite mit einem langfristigen Sparprogramm absichern. Das Projekt, für das laut Konzernkreisen die Unternehmensberatung McKinsey beauftragt ist, soll mehrere Milliarden Euro einsparen.

Hamburg - Das Projekt laufe bis 2020 und solle die Kosten um mindestens drei bis vier Milliarden Euro pro Jahr senken, berichtet das manager magazin in seiner neuen Ausgabe (Erscheinungstermin: 20. Juni).

Angesichts der übermäßig gestiegenen Investitionen zum Beispiel in neue Antriebe und nach einem ersten gescheiterten Versuch, den Kostenanstieg zu begrenzen, habe BMW-Chef Norbert Reithofer die Unternehmensberatung McKinsey mit dem Projekt beauftragt, heißt es in Konzernkreisen. Das Programm solle gewährleisten, dass BMWs operativer Gewinn auch langfristig im angepeilten Korridor von 8 bis 10 Prozent Umsatzrendite liege.

BMW Börsen-Chart zeigen will seinen Absatz bis 2016 auf 2,5 Millionen Autos pro Jahr steigern. 2013 hatte der Konzern fast zwei Millionen Autos verkauft und dabei im Automobilgeschäft eine Rendite von 9,4 Prozent erwirtschaftet.

Vor allem die Ergebnisse der kleinen Modelle 1er und Mini hätten Konzernchef Reithofer zuletzt allerdings enttäuscht, heißt es im Unternehmen. Dank des Sparprogramms sehe der Vorstandsvorsitzende das Erreichen des Renditeziels bis 2016 unter normalen Umständen als gesichert an. Danach klaffe jedoch noch eine Lücke von mehreren 100 Millionen Euro.

Mehr Wirtschaft aus erster Hand? Der obige Text ist nur ein minimaler Ausschnitt aus der Juli-Ausgabe des manager magazins. Das neue Heft (und die nächste Ausgabe) können Sie hier im Vorteilsangebot bestellen.
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