Samstag, 25. Juni 2016

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BMW verspricht 10 Prozent Rendite Wie BMW-Chef Krüger für die "neue Ära" plant

Harald Krüger: Der 2015 angetretene BMW-Chef knüpft an die Vorgaben Norbert Reithofers an

Mit neuen Luxusmodellen will BMW den milliardenteuren Wandel vom reinen Autobauer hin zum Anbieter von vernetzten Fahrzeugen und digitalen Diensten finanzieren.

"Wir führen die BMW Group Börsen-Chart zeigen in eine neue Ära", sagte Vorstandschef Harald Krüger. Anknüpfend an die 2007 verkündete Strategie "Number One" seines Vorgängers Norbert Reithofer heißt es jetzt "Number One > Next".

Der Münchener Konzern unterstreicht im Jubiläumsjahr damit seinen - derzeit von Daimlers Börsen-Chart zeigen Absatzerfolg infrage gestellten - Anspruch, der weltweit führende Anbieter von Premiumautos zu bleiben. Zugleich sollen in den kommenden Jahren bis 2020 stets mindestens 10 Prozent des Umsatzes als Gewinn vor Steuern übrigbleiben. Diese Rendite erreichte BMW bereits im Rekordjahr 2015.

Allerdings sieht Krügers Strategie einen Kraftakt vor, mit großen Investitionen die Nummer eins auch der zukünftigen Mobilitätswelt zu bleiben. BMW-Finanzchef Friedrich Eichiner schließt nicht aus, dass die Kosten für Forschung, Entwicklung und andere Investitionen in einzelnen Jahren auch mal höher liegen als angepeilt. Immer wichtiger würden automatisiertes Fahren, Digitalisierung und emissionsfreie Autos mit Batterie oder auch Brennstoffzelle.

Das alles soll parallel laufen, außerdem wird weiter in die alte Technik der Verbrennungsmotoren investiert. Wie kaum ein anderer Hersteller setzt BMW auf Diesel, ungeachtet des Abgasskandals um Volkswagen Börsen-Chart zeigen.

Das Bewährte soll helfen, dem Neuen den Weg zu bereiten: große, teure Automodelle wie das Flaggschiff 7er, die eine hohe Marge abwerfen. Ein Riesen-Geländewagen namens X7 ist geplant, über einen Ableger der Luxuslimousine 7er denkt BMW laut nach. BMW will zudem die PS-starke M-Reihe ausbauen, bevor die elektrische i-Familie wächst.

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