Freitag, 24. November 2017

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Elektroautos bedrohen Wertschöpfung in Deutschland Der brisante Milliardenpoker um die Batteriefabriken

Geplante Batteriemodul-Fabrik von Daimler in Kamenz (Sachsen)

Auto-Deutschland erfindet sich gerade neu: Kaum eine Woche vergeht, ohne dass die heimischen Hersteller tief greifende Änderungen für die nächsten Jahre ankündigen. Immer deutlicher zeigt sich dabei, dass sie bei den Elektroautos ernst machen.

Zuletzt hat BMW Börsen-Chart zeigen die Massenproduktion von Batteriefahrzeugen angekündigt. Daimler Börsen-Chart zeigen will jedes Jahr mindestens eine Milliarde Euro in Entwicklung und Produktion der Stromer investieren. Und Volkswagen Börsen-Chart zeigen bereitet sich mit seinem ambitionierten Elektroauto-Programm darauf vor, dass die Akku-Wagen schon in sieben Jahren billiger seien als Benziner.

Nach und nach zeichnet sich ab, dass in der Industrie wenig bleibt wie es war. Der Verbrennungsmotor mitsamt der dahinter stehenden Zuliefer-Kette rund um Kolben, Zündkerzen und Abgasfilter gerät in Existenznot. Stattdessen wird sich eine in weiten Teilen völlig veränderte Wertschöpfungskette etablieren, in deren Zentrum die teure Batterie steht.

Unternehmen werden viele Milliarden Euro für Batteriefabriken investieren. Doch tun das die Hersteller, Zulieferer oder bisher branchenfremde Tech-Firmen? Und wo sollen die Batterien für Millionen E-Autos herkommen? Aus Europa oder Asien? Ist Deutschlands Rang als Autonation in Gefahr? Manager, Arbeitnehmervertreter und Politiker ringen derzeit um diese hochbrisanten Fragen. manager-magazin.de zeigt worum es geht und was auf dem Spiel steht.

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