Dienstag, 20. Februar 2018

600 Werkstätten betroffen Werkstattkette ATU findet Käufer in Frankreich

ATU: Die Kartellbehörden müssen dem Verkauf an Mobivia noch zustimmen

Die angeschlagene Autowerkstattkette ATU wird voraussichtlich vom französischen Branchenprimus Mobivia übernommen. Bis zum Ende des Jahres soll der Verkauf abgeschlossen sein, wie beide Unternehmen am Mittwoch mitteilten. Mobivia ist viel größer als das deutsche Unternehmen, nach eigenen Angaben ist der Konzern mit rund 11 000 Mitarbeitern und 1,76 Milliarden Euro Umsatz Marktführer in Europa.

Allerdings steht der Verkauf des Unternehmens aus Weiden/Oberpfalz mit seinen über 600 Filialen in Deutschland, Österreich und der Schweiz unter Vorbehalt. Unter anderem ist eine kartellrechtliche Genehmigung notwendig.

ATU litt in den vergangenen Jahren unter starken Umsatzrückgängen und war auf der Suche nach einem Investor. Das Unternehmen beschäftigt mit etwa 10 000 Mitarbeitern fast ebenso viele Menschen wie Mobivia, erzielt aber deutlich niedrigere Umsätze. Für das Geschäftsjahr 2016/17 ist eine knappe Milliarde Euro angepeilt.

la/dpa

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