Mittwoch, 27. Juli 2016

Folgen des Abgas-Skandals VW verschiebt Hauptversammlung und Bilanzvorlage

Volkswagen: Operatives Ergebnis auf dem Niveau des Vorjahres erwartet

Wolfsburg - Volkswagen verschiebt wegen des Abgasskandals die Vorlage seines Jahresabschlusses und die Hauptversammlung. Als Grund nannte der Wolfsburger Konzern am Freitag offene Fragen im Zusammenhang mit der Abgasthematik und den daraus resultierenden Bewertungen. Volkswagen erklärte zudem, ohne Sondereinflüsse werde das operative Ergebnis des Konzerns auf dem Niveau des Vorjahres liegen.

Ursprünglich sollte der Jahresabschluss von VW während der Bilanzpressekonferenz am 10. März präsentiert werden. Die Hauptversammlung war für den 21. April geplant.

Für die ursprünglich für März und April anberaumten Termine werde es "zeitnah" neue Daten geben, teilte Volkswagen mit. Durch diesen Schritt wolle VW "größtmögliche Klarheit und Verlässlichkeit schaffen", wie es in der Mitteilung des Konzerns heißt.

Volkswagen hatte zugegeben, millionenfach Diesel-Abgaswerte mit einer Software manipuliert zu haben und muss nun mit hohen Strafen und Schadensersatzforderungen rechnen. Der Konzern hatte bereits im vergangenen Jahr 6,7 Milliarden Euro für Rückrufe zur Seite gelegt.

la/reuters/mmo

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