Sonntag, 17. Februar 2019

mm-Grafik Elektroautos fahren in der Nische

Trotz BMW i3 und VW E-Up: Deutsche Autofahrer tun sich mit Elektroautos noch schwer. Trotz der Sonntagsreden von Politikern und Automanagern sind andere Länder beim Thema Elektromobilität schon weiter.


Hamburg - Gerade mal 6051 Elektroautos wurden im Vorjahr in Deutschland neu zugelassen, wie die Grafik von Statista zeigt. Hinzu kommen noch einige Hundert Plug-in-Hybride, also Elektroautos, die zur Steigerung der Reichweite einen zusätzlichen Verbrennungsmotor einsetzen. Damit liegt der Anteil der Stromer auf dem deutschen Automarkt lediglich bei 0,2 Prozent.

In Norwegen dagegen ist der Anteil der Stromer auf 5,5 Prozent geklettert. Dort sind Stromer von zahlreichen indirekten Steuern befreit. Teslas Spitzenmodell Model S erklomm Ende 2013 sogar die Spitzenposition der bestverkauften Neuwagen.

Auch in den USA profitieren Elektroauto-Käufer von Steuergutschriften bis zu 7500 Dollar. Dort wurden 2013 knapp 100.000 Elektroautos verkauft - die Spitzenmodelle dort waren Chevrolet Volt, Nissan Leaf und Tesla Model S. Ein schwacher Trost für die deutschen Autohersteller: Die Nachfrage nach ihren Modellen wie dem i3 oder dem E-Up läuft in einigen europäischen Nachbarländern wie Holland oder Norwegen inzwischen besser als auf dem Heimatmarkt Deutschland.


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