Samstag, 16. Dezember 2017

Entwicklung BMW investiert Milliarden in Elektroautos

BMW i3: Der Autobauer lässt sich die Entwicklung von Elektroautos viel Geld kosten.

Drei Milliarden Euro will BMW in die Entwicklung von Elektroautos investieren. Das Modell i3 soll mit seinem Serienstart im Herbst bereits Gewinn abwerfen, heißt es. Derweil glänzt der Autobauer im April mit einem weiteren Absatzrekord.

Düsseldorf - Der Autobauer BMW lässt sich sein Projekt mit Elektroautos nach mehr als drei Milliarden Euro kosten. Das schreibt das "Handelsblatt" und beruft sich auf eigene Berechnungen und Analysen der Credit Suisse. Alleine in diesem Jahr dürften die Münchner demnach 800 Millionen Euro in die Marke BMW i stecken.

Produktionsvorstand Harald Krüger hatte kürzlich eine Summe von 655 Millionen Euro unter anderem für Investitionen in die Carbon-Produktionskette genannt - aber keinen Betrag für die Gesamtkosten preisgegeben.

Er gehe aber davon aus, dass der Konzern vom Serienstart im Herbst an mit jedem BMW i3 Geld verdienen werde. Der Preis für das erste Modell dürfte nach Branchenschätzungen bei rund 40.000 Euro liegen.

BMW Börsen-Chart zeigen hat indes wie seine Mitbewerber im April mit einem weiteren Absatzrekord geglänzt. Die Münchner verkauften nach Angaben von Montag im abgelaufenen Monat weltweit 155.419 Fahrzeuge ihrer drei Marken BMW, Mini und Rolls-Royce. Das ist ein Zuwachs von 6,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Absatzplus von 6,8 Prozent im April

Während im krisengeschüttelten Europa die Verkaufszahlen nur wenig zulegten, kletterten sie in Asien und Amerika deutlich. Vertriebschef Ian Robertson sagte, die positive Entwicklung werde in den kommenden Monaten anhalten, zumal neue Modelle auf den Markt kämen.

Die weißblaue Kernmarke BMW fiel allerdings im April mit knapp 130.600 verkauften Wagen (plus 7,5 Prozent) hinter dem Ingolstädter Rivalen Audi zurück. Die VW -Tochter setzte im vergangenen Monat 133.500 Fahrzeuge rund um die Welt ab. Daimlers Oberklasse-Marke Mercedes landete mit 116.560 Autos erneut auf Platz drei.

rei/dpa-afx/rtr

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