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25.03.2013
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Porsche-Chef Matthias Müller
"Magische Grenze bei 50.000 Euro"

Von Kristian Klooß

Porsche-Chef Matthias Müller: "Der Hype um Elektroautos ist verflogen"
DPA

Porsche-Chef Matthias Müller: "Der Hype um Elektroautos ist verflogen"

Porsche-Chef Matthias Müller spricht über Preispolitik und Modellpläne der Stuttgarter, die Einbindung Porsches in den VW-Konzern und seine Skepsis gegenüber reinen Elektroautobauern wie Tesla.

mm: Herr Müller,der Ferrarifahrer und Chef des Betonpumpenherstellers Putzmeister, Norbert Scheuch, war beim Test des neuen Porsche Boxster S nicht so recht zufrieden. Zu wenig PS, meinte er jüngst im manager magazin. Wann bringen Sie endlich einen Supersportwagen auf den Markt, der auch dem Ferrarista Spaß macht?

Müller: Ich glaube auch, dass zwischen dem 918 Spyder und dem 911er noch Platz für ein entsprechendes Auto sein könnte. Wir beschäftigen uns mit dem Thema, bringen zunächst aber in diesem Herbst den 918 Spyder mit einer Systemleistung von 800 PS auf den Markt. Das sollte auch Ferrari-Kunden überzeugen können.

mm: Für die Markteinführung eines entsprechenden 960ers kursiert schon das Jahr 2017, vielleicht auch ein Jahr früher.

Müller: Alles braucht seine Zeit, wir können in unserem Unternehmen nicht alle Themen zur gleichen Zeit angehen. Deshalb hat Porsche im Frühjahr 2011 die Strategie 2018 erarbeitet. Da steht drin, was wir bis 2018 erledigen wollen.

mm: Wenn es um neue Modelle geht, dürfte inzwischen auch für Porsche Chart zeigen der von Volkswagen Chart zeigen entwickelte modulare Querbaukasten interessant sein.

Müller: Da ist konkret nichts geplant. Der MQB ist ja im Grunde ein Frontantrieb bis zu einer bestimmten Leistungsklasse. In der Regel fängt es bei uns erst darüber an. Aber das heißt ja nicht, dass man nicht bestimmte Komponenten aus diesem Baukasten verwenden könnte, die der Kunde nicht sieht.

mm: Zum Beispiel?

Müller: Das können etwa Elektronikbauteile sein. Es ist mittlerweile gang und gebe, dass unsere Fahrzeugentwickler im Querbaukasten schauen, für den Volkswagen zuständig ist, und im Längsbaukasten, für den Audi zuständig ist.

mm: Beim Cayenne und beim Macan setzen Sie ja bereits auf Konzernplattformen auf. Was ist für zukünftige Modelle des Panamera geplant?

Müller: Der heutige Panamera basiert auf einer Standardantriebs-Plattform, den wir jetzt mit dem Panamera-Nachfolger zum Baukasten weiterentwickeln. Das ist dann ein dritter großer Baukasten im Konzern. Auch Hochleistungssportwagen bauen künftig auf einem neuen Baukasten auf, der gerade als Mittelmotorbaukasten entsteht.

mm: Bis 2018 werden Sie voraussichtlich sieben Porsche-Baureihen fertigen. Da stellt sich die Frage, wie sich die Marke dann noch positionieren lässt. Definieren Sie Porsche noch als Sportwagenmarke oder eher als sportliche Luxusmarke?

Müller: Es ist auf jeden Fall eine Sportwagenmarke.

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