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08.02.2013
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Nach Milliardenabschreibung
Frankreich erwägt Einstieg bei Peugeot

Elysee-Palast in Paris: Der französische Staat könnte sich an einer Kapitalerhöhung beteiligen
Getty Images

Elysee-Palast in Paris: Der französische Staat könnte sich an einer Kapitalerhöhung beteiligen

Peugeot muss wegen der Absatzkrise in Europa mehr als vier Milliarden Euro abschreiben. Doch es gibt Hoffnung für den Autobauer: Einem Bericht zufolge könnte frisches Geld von der französischen Regierung kommen. Auch der zuständige Minister räumt die Möglichkeit ein.

Paris - Der französische Autobauer PSA Peugeot Citroën Chart zeigen muss rund 4,1 Milliarden Euro abschreiben - und bekommt demnächst möglicherweise eine Kapitalspritze vom Staat. Das geht aus einem Medienbericht in Frankreich hervor.

Der angeschlagene Konzern, der wie viele Autobauer unter der Absatzkrise in Europa leidet, kappte nach eigenen Angaben vom Donnerstag den Buchwert seiner Anlagen und weiterer Posten um fast ein Drittel. Grund seien neue Bilanzierungsregeln sowie die schwindende Hoffnung auf eine baldige Erholung der Branche. Der Konzern will seine Jahresbilanz am 13. Februar vorlegen.

Das vergangene Jahr hatte das Unternehmen mit einem krachenden Absatzeinbruch abgeschlossen. Peugeot steckt seit längerem tief in der Krise. Vergangenes Jahr hatten die Franzosen eine Zusammenarbeit mit dem ebenfalls kriselnden Autobauer Opel besiegelt, um Kosten zu senken. Sowohl Peugeot als auch Opel schreiben rote Zahlen.

Anlegern gefällt Aussicht auf Staatsbeteiligung

Einem Bericht zufolge erwägt nun die französische Regierung einen Einstieg bei PSA Peugeot Citroën. Dies wäre das letzte Mittel, wenn der Konzern seine steigenden Verluste nicht selbst bewältigen könne, berichtete das Blatt "Liberation". Ohne den Artikel zu kommentieren sagte der für den Haushalt zuständige Minister Jerome Cahuzac zudem, eine Staatsbeteiligung sei möglich. Er verwies dabei auf den staatlichen Investitionsfonds FSI.

Laut "Liberation" verlautete aus Regierungskreisen, dass sich der Staat an einer Kapitalerhöhung beteiligen könne, falls dieser Schritt nötig sei. Peugeot äußerte sich nicht zu dem Bericht.

An der Börse lösten die Informationen unterschiedliche Reaktionen aus. Nach Bekanntwerden der Milliardenabschreibung geriet die Aktie von PSA Peugeot Citroën zunächst unter Druck und notierte zeitweise 2,5 Prozent im Minus. Die Aussicht auf eine Staatsbeteiligung dagegen scheint den Anlegern zu gefallen. Das Papier drehte mit zuletzt 1,6 Prozent ins Plus.

cr/rtr

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