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01.02.2013
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Joint Venture
Renault plant Werk in Algerien

Renault-Händler in Algier: Nummer eins im Wachstumsmarkt
REUTERS

Renault-Händler in Algier: Nummer eins im Wachstumsmarkt

Der französische Autokonzern Renault treibt seine Expansionspläne in Algerien trotz der angespannten Sicherheitslage in dem Land voran. Gemeinsam mit dem arabischen Staat will der Konzern ein Fahrzeugwerk für den lokalen Markt aufbauen.

Algier - Am Donnerstag wurde nach Unternehmensangaben das Joint Venture zum Bau eines neuen Werks nahe der westalgerischen Stadt Oran gegründet. Dort sollen jährlich bis zu 75.000 Fahrzeuge für den heimischen Markt hergestellt werden. Neben Renault sind der algerische Nationale Investitionsfonds sowie die Nationale Gesellschaft für Industriefahrzeuge (SNVI) an dem Gemeinschaftsunternehmen beteiligt.

Mit der Geiselnahme von Mitarbeitern des Gasfeldes in Amenas hatten islamische Terroristen Algerien vor zwei Wochen weltweit in die Schlagzeilen gebracht. Der Terrorangriff endete in einem Blutbad. Allein 37 ausländische Geiseln kamen nach offiziellen Angaben ums Leben. Zahlreiche Ausländer verließen daraufhin das Land.

Das öl- und gasreiche Algerien, das seine Unabhängigkeit von Frankreich nach einem blutigen Krieg 1962 erreichte, gilt aber immer noch als eine der stabilsten und wohlhabendsten Nationen der Region. Der Autoabsatz wuchs im vergangenen Jahr um die Hälfte. Noch stärker legte Marktführer Renault zu, dessen Kleinwagen Clio die Verkaufslisten anführt. Bereits zu Kolonialzeiten produzierte das Unternehmen Fahrzeuge im Land, die Fabrik wurde jedoch 1969 verstaatlicht.

Ein Abkommen zum Bau des Werks wurde bereits im Dezember bei einem Staatsbesuch von Frankreichs Präsident François Hollande beim algerischen Kollegen Abdelaziz Bouteflika unterzeichnet. Der französische Staat hält 15 Prozent der Renault-Aktien.

Vor einem Jahr eröffnete Renault bereits ein für den Export bestimmtes Werk im marokkanischen Freihafen Tanger.

ak/dpa-afx/rtr

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