Samstag, 28. März 2015

Trotz Altersgrenze BMW-Chefaufseher Milberg bleibt bis 2016

BMW-Aufsichtsratschef Joachim Milberg: Vor der Vertagsverlängerung

BMW-Aufsichtsratschef Joachim Milberg soll sein Amt bis 2016 behalten. Formell hat der Nominierungsausschuss des Konzerns zwar noch keine Empfehlung für die Hauptversammlung verabschiedet. Doch die Quandt-Familie als BMW-Hauptaktionärin hat offenbar bereits ihre Zustimmung signalisiert.

München - BMW-Aufsichtsratschef Joachim Milberg soll sein Amt bis 2016 behalten. Formell habe der Nominierungsausschuss des Münchener Automobilkonzerns zwar noch keine Empfehlung für die Hauptversammlung verabschiedet, berichtet das manager magazin in seiner neuesten Ausgabe (Erscheinungstermin: 18. Januar). Doch die Quandt-Familie als BMW-Hauptaktionärin habe bereits ihre Zustimmung signalisiert, heißt es in Aufsichtsratskreisen.

Milberg bekleidet das Amt seit 2004. Er wird im April 70 Jahre alt. Eigentlich müsste er den Aufsichtsratsvorsitz deshalb zur Hauptversammlung im Mai abgeben. So verlangt es eine in den Corporate-Governance-Regeln des Konzerns verankerte Altersgrenze. Doch nach Informationen des manager magazins befürwortet der Nominierungsausschuss für Milberg eine Ausnahme.

Begründet werden soll die Empfehlung mit den gewaltigen Herausforderungen, vor denen der Automobilkonzern in den kommenden Jahren steht. Außerdem stehe derzeit kein überzeugender Nachfolger bereit. Für einen solchen Fall erlaube eine Klausel in den Statuten von BMW Börsen-Chart zeigen die Ausnahme.

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