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14.01.2013
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Absatzrekord 2012
VW verkauft mehr als neun Millionen Autos

Weltweit gefragt: Autos von Volkswagen
dapd

Weltweit gefragt: Autos von Volkswagen

Europas größter Autohersteller VW hat 2012 so viele Autos verkauft wie noch nie. Bis 2018 will Volkswagen mehr als zehn Millionen Autos pro Jahr verkaufen und größter Autohersteller der Welt werden. Am Marktführer Toyota kam VW 2012 aber noch nicht vorbei.

Detroit - "Volkswagen ist zu 100 Prozent auf Wachstum fokussiert", sagte der Vorstandsvorsitzende Martin Winterkorn am Sonntagabend in Detroit am Vorabend der wichtigsten US-Automesse. Der VW-Konzern verkaufte 2012 zum ersten Mal binnen zwölf Monaten weltweit mehr als neun Millionen Fahrzeuge. Die Wolfsburger setzten mit ihren Pkw-Marken rund 9,07 Millionen Autos ab, was einem Wachstum von 11,2 Prozent entspricht.

Der Konzern habe mit diesem Ergebnis alle Voraussetzungen, "eine führende Rolle auf den Weltmärkten zu spielen", sagte Winterkorn. Er will mit VW bis 2018 der größte Autohersteller der Welt werden und mehr als zehn Millionen Fahrzeuge im Jahr verkaufen.

Für 2012 wird es bestenfalls den zweiten Platz geben: Weltmarktführer Toyota kam auf einen weltweiten Absatz von 9,7 Millionen Autos. Das sind 22 Prozent mehr als im Vorjahr, als Naturkatastrophen Produktion und Absatz gebremst hatten.

Volkswagen Chart zeigen legte 2012 besonders kräftig in Nordamerika und Asien zu. In Nordamerika verkaufte der Autokonzern mit 841.500 Fahrzeugen rund 26 Prozent mehr, vor allem wegen eines neuen extra für die USA konstruierten Mittelklassewagens.

Neuer Geländewagen speziell für US-Markt

In den USA allein schafften VW und Audi 580.000 Stück, mehr als im bisher besten Jahr des Konzerns 1970. Winterkorn kündigte einen neuen großen Geländewagen speziell für den US-Markt an, der am Montag als Studie vorgestellt werden soll. Gleichzeitig deutete er an, die erst 2011 eröffnete VW-Fabrik in den USA könne erweitert werden. "Wenn es soweit ist, werden wir den Ausbaubeschluss fassen." Winterkorn bestätigte, das über Jahre defizitäre US-Geschäft werde 2013 wieder Gewinn abwerfen.

Im größten Einzelmarkt China legte VW um 25 Prozent auf 2,8 Millionen Wagen zu. In Südamerika legte der Konzern um acht Prozent zu und überschritt die Millionengrenze.

Dagegen bleibt Europa angesichts der sinkenden Nachfrage nach Autos ein problematischer Markt für VW. In der Heimat fiel der Absatz um 0,3 Prozent auf 3,67 Millionen Stück. Nur gute Absätze vor allem in Deutschland und Russland retteten das Ergebnis: In den Krisenländern Westeuropas verlor VW stark.

Winterkorn schätzte die Aussichten von VW in Europa skeptisch ein. "Wir glauben, dass wir in Europa mindestens Stagnation haben, eher weniger Produkte verkaufen können", sagte er. Da VW aber global aufgestellt sei, "sind wir zuversichtlich, dass wir den leichten Verlust von Europa ausgleichen können", erklärte Winterkorn.

Rekord für Porsche

Nach Marken gesehen legte die Stammmarke VW am kräftigsten zu: fast 13 Prozent auf 5,74 Millionen Stück. Audi wuchs um 11,7 Prozent auf 1,46 Millionen, Skoda um fast sieben Prozent auf rund 940.000.

Porsche erzielte mit einem Wachstum von knapp 19 Prozent auf 141.000 Stück einen Absatzrekord. Schwach bleibt die spanische Marke Seat mit mehr als acht Prozent Rückgang auf 321.000 Autos. Winterkorn sagte, es sei die Hauptaufgabe von Seat, so schnell wie möglich wieder profitabel zu werden.

Sportwagenbauer und VW-Tochter Porsche verbuchte 2012 das erfolgreichste Jahr seiner Geschichte. Der Hersteller steigerte den Absatz um 18,7 Prozent auf mehr als 141.000 Stück. Für 2013 kündigte Porsche-Chef Matthias Müller in Detroit zwei neue Modelle an, den Supersportwagen 918 Spyder und den kleinen Geländewagen Macan.

Mehr als die Hälfte des Absatzes machte 2012 der Geländewagen Cayenne mit 74.800 Stück aus. Die wichtigste Absatzregion war der asiatisch-pazifische Raum mit einem Wachstum von 24 Prozent auf 50.400 Stück. Die VW-Tochter will bis 2018 den Absatz auf 200.000 Fahrzeuge im Jahr steigern.

"Budget Car" soll nicht unter VW-Marke laufen

Ein neues Billigauto aus dem Volkswagen-Konzern soll nicht unter dem Markennamen VW angeboten werden. Winterkorn kündigte an, der Autobauer werde in diesem Jahr endgültig über die Einführung von Angeboten unterhalb des bisher billigsten Konzernprodukts entscheiden. Dass der neue Wagen VW heißen werde, sei "aus heutiger Sicht ausgeschlossen".

Das neue Billigfahrzeug, bei VW unter dem Arbeitstitel "Budget Car" geführt, dürfe die Hauptmarke Volkswagen nicht beschädigen, sagte Winterkorn. Er spielte damit auf den Konkurrenten Renault an, dessen Billig-Tochter Dacia nach Ansicht vieler Marktkenner der Muttermarke Kunden wegnimmt. VW würde das Billigauto nicht in Deutschland, sondern in Märkten wie Indien anbieten.

Bereits am Freitag hatte Volkswagen sein Jahresergebnis für die Kernmarke veröffentlicht. Demnacht wurden 5,74 Millionen Pkw mit dem VW-Logo verkauft, ein Plus von 12,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr

mg/apd/dpa

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