Dienstag, 31. März 2015

Absatzrekorde 2012 BMW fährt Audi und Mercedes davon

Formschön und nicht billig: Autos von BMW verkaufen sich weltweit prächtig

BMW bleibt eine Klasse für sich. Der Premiumhersteller hat im vergangenen Jahr mit rund 1,54 Millionen verkauften Autos weltweit Audi und Mercedes auf Distanz gehalten. Alle drei Oberklassemarken erreichten 2012 neue Bestmarken.

München - Mit Rekordverkaufszahlen hat der Autobauer BMW die Wettbewerber der Oberklasse auch 2012 auf Abstand gehalten: Von der weiß-blauen Kernmarke wurden weltweit 1,54 Millionen Fahrzeuge ausgeliefert, das sind 11,6 Prozent mehr als im Vorjahr.

Trotz der Autokrise in Europa erzielten alle drei Marken - BMW, Mini und Rolls-Royce - Spitzenwerte beim Absatz, wie BMW Börsen-Chart zeigen mitteilte. Insgesamt wurden weltweit 1,845 Millionen Fahrzeuge verkauft, 10,6 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

BMW-Vertriebschef Ian Robertson kündigte weitere Rekorde an: "Wir gehen mit Rückenwind in das Jahr 2013, in dem wir trotz der schwierigen Rahmenbedingungen in vielen Märkten einen weiteren Absatzzuwachs und damit eine neue Bestmarke bei den Auslieferungen anstreben."

Audi: 1,46 Millionen Autos verkauft

Mit den Verkäufen lag die BMW-Kernmarke vor dem Dauerrivalen Audi Börsen-Chart zeigen: Die Ingolstädter verkauften 2012 weltweit 1,46 Millionen Fahrzeuge. Das waren 11,7 Prozent mehr als vor einem Jahr und so viele wie nie zuvor in einem Jahr, wie die VW-Tochter mitteilte. Allerdings schwächte sich das Wachstum im Dezember deutlich ab und betrug nur noch 0,8 Prozent.

Auch Audi kündigt für 2013 weiteres Absatzwachstum an. Beim Gewinn droht der erfolgsverwöhnten VW-Tochter allerdings erneut ein Jahr ohne Plus.

Mercedes: 1,32 Millionen Autos verkauft

Mit Platz drei der Oberklassehersteller muss sich die Daimler-Marke Mercedes begnügen. Trotz eines Rekordjahres konnte der Oberklassehersteller nur 1,32 Millionen Fahrzeuge im vergangenen Jahr absetzen. Der Spitzenrang in der Premiumklasse, den die Stuttgarter früher wie selbstverständlich inne hatten, bleibt damit in weiter Ferne. Bereits 2011 musste Mercedes Platz zwei an Audi abgeben.

Die deutschen Premiumhersteller profitieren davon, dass ihre Limousinen und Geländewagen bei der zahlungskräftigen Kundschaft in China und den USA nach wie vor reißenden Absatz finden. So können die Konzerne Rückgänge im krisengeschüttelten europäischen Automarkt ausgleichen.

rei/mg/rtr

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