03.01.2013
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Automarkt USA
VW steigert US-Absatz um 35 Prozent

VW hat Spaß in den USA: Die Investitionen in das Werk in Chattanooga (Tennessee) machen sich bezahlt. Nicht nur der US-Passat verkauft sich gut
DPA

VW hat Spaß in den USA: Die Investitionen in das Werk in Chattanooga (Tennessee) machen sich bezahlt. Nicht nur der US-Passat verkauft sich gut

Während der deutsche Automarkt schwächelt, fahren deutsche Autobauer in den USA kräftige Zuwächse ein. Ebenso wie die US-Hersteller GM, Ford und Chrysler melden auch VW, BMW und Daimler steigende Absatzzahlen. Auch Toyota meldet sich zurück.

Detroit/München - Ein gutes Weihnachtsgeschäft hat vielen großen Autobauern zum Jahresausklang Zuwächse in den USA beschert. General Motors Chart zeigen verkaufte nach Angaben von Donnerstag im Dezember fast 246.000 Fahrzeuge auf dem Heimatmarkt, das sind 5 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Ford Chart zeigen meldete ein Plus von 2 Prozent auf gut 214.000 Wagen. Dies seien die besten Dezember-Verkaufszahlen seit dem Vorkrisenjahr 2006. Der Dritte im Bunde der amerikanischen "Big 3", der Autobauer Chrysler, steigerte seinen Absatz um 10 Prozent auf mehr als 152.000 Fahrzeuge.

Auch ausländische Hersteller legten kräftig zu: der japanische Toyota-Konzern Chart zeigen um 9 Prozent auf gut 194.000, Volkswagen um 35 Prozent auf 44.000 Wagen. Die VW-Tochter Audi erzielte einen Anstieg von 17 Prozent.

Oberklasse in USA stark gefragt - anders als in Europa

Vor allem die deutschen Oberklasse-Autobauer profitieren davon, dass ihre teuren Limousinen und Geländewagen im zweitgrößten Pkw-Markt der Welt weiter reißenden Absatz finden. In den USA wie in China gleichen die Konzerne Rückgänge in Europa aus.

In vielen europäischen Ländern, vor allem im schuldenbeladenen Süden, wurden in 2012 dagegen so wenige Neuwagen verkauft wie seit Jahren, teils Jahrzehnten, nicht mehr. Auch der lange krisenresistente Pkw-Markt in Deutschland geriet in den Strudel der Absatzkrise. Im vergangenen Jahr schrumpfte die Zahl der Neuzulassungen hier um drei Prozent auf 3,08 Millionen.

Für die USA gehen Experten davon aus, dass die Autoverkäufe im vergangenen Jahr um 13 Prozent auf rund 14,5 Millionen Fahrzeuge angezogen haben. Dies wäre der beste Wert seit 2007. Die allmähliche Erholung der amerikanischen Wirtschaft, die leichtere Verfügbarkeit von Krediten und die Notwendigkeit, alte Fahrzeuge zu ersetzen, sorgten demnach für Schwung am lange lahmenden Automarkt.

Für 2013 erwartet das Marktforschungsunternehmen Polk einen Anstieg der Verkaufszahlen in den USA auf 15,3 Millionen - ein Plus von knapp sieben Prozent.

Autoabsatz Deutschland: Deutscher Automarkt zeigt Schwäche

la/reuters

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